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Wie verhielt sich die DDR zu Polen?

Es geschah an jenem verhängnisvollen 1. September 1939, an dem mit dem Überfall Hitlers auf Polen der zweite Weltkrieg begann. Der Überfall Hitlers wurde von solchen deutschen Kriegsverbrechern wie den Flick, Rasche und Krupp inspiriert, die von den anglo-amerikanischen Imperialisten nach dem Krieg wieder freigelassen wurden.

Die deutschen Faschisten und Imperialisten hatten die jahrhundertealte Zwietracht zwischen Deutschland und Polen benutzt, hatten den deutschen Chauvinismus bis zur Siedehitze gesteigert, um beide Völker in das blutige Gemetzel des zweiten Weltkrieges zu jagen.

Plakat aus dem Jahre 1959Plakat aus dem Jahre 1959

 

Über 6 Millionen Tote, Vergaste und Erhängte, unsägliches Leid brachte der Hitlerangriff dem polnischen Volk. Millionen Gefallene, Elend und Ruinen und schwere moralische Schuld waren die Folgen des Hitlerangriffes für das deutsche Volk. Trotz größter Anstrengungen der Naziführer und ihrer Hintermänner gingen deren Träume und Spekulationen nicht in Erfüllung. Dank der heroischen Leistungen der Sowjetvölker und der an ihrer Seite kämpfenden Antifaschisten der überfallenen Länder wurden die faschistischen Angreifer vernichtend geschlagen.

Mit der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik und der Sammlung aller wahren deutschen Patrioten in der Nationalen Front des demokratischen Deutschland hatte auch das deutsche Volk unter der Führung der Arbeiterklasse den Weg des Friedens und der Völkerverständigung beschritten und den Grundstein für die Errichtung eines einheitlichen, demokratischen und friedliebenden Deutschlands gelegt. Diese Politik des Friedens und des nationalen Zusammenschlusses hatte zur ersten Voraussetzung, das Bündnis mit der Bastion des Friedens und der Freundschaft der Völker, mit der Sowjetunion und die polnisch-deutsche Freundschaft. Die deutsch-polnische Freundschaft war um so bedeutsamer, weil die anglo-amerikanischen Imperialisten bei ihren Kriegsvorbereitungen gegen das Fnedenslager nicht zuletzt auf den alten „polnisch-deutschen Gegensatz" spekulierten und die Oder-Neiße-Grenze mißbrauchen wollten, um wiederum beide Völker gegeneinander zu hetzen.

Aber die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in der Deutschen Demokratischen Republik und mit ihr alle fortschrittlichen Menschen in Westdeutschland hatten sich für eine Politik des Friedens und der Freundschaft mit dem neuen Volkspolen ausgesprochen. Dieses freundschaftliche Verhältnis zum polnischen Volk stärkte Sicherheit und Frieden, vergrößerte den deutschen Außenhandel, bedeutete wirtschaftliche und technische Hilfe für den demokratischen Aufbau, sowie kulturellen Erfahrungsaustausch zum Nutzen beider Völker. Auf der Oder wetteiferten deutsche und polnische Schiffe miteinander beim friedlichen demokratischen Aufbau und das geplante große Hüttenkombinat bei Fürstenberg an der Oder brauchte keine Sorgen um die Zufuhr von Rohstoffen, von Kohle und Koks und um öen Absatz seiner Produkte zu hegen.

Der Weg des Friedens, der Freundschaft und Völkerverständigung war die beste Antwort des deutschen Volkes an die Kriegshetzer, die die Beziehungen zwischen den Völkern vergifteten und den Handel mit den demokratischen Völkern boykottieren wollten. Diese Freundschaft war eine der wichtigsten Waffen des deutschen Volkes im Kampf für die Sicherung dec Friedens, im Kampf für ein einheitliches, demokratisches und friedliebendes Deutschland.

Wer war Professor Flimmrich?

Jeden Sonnabend am frühen Nachmittag strahlte das Kinderfernsehen einen Kinder- oder Jugendfilm aus. Professor Flimmrich leitete den Film mit einer kurzen Einführung ein und berichtete auch über aktuelle Produktionen von jugendfilmen aus den DEFA-Studios in Babelsberg. Über diesen Rahmen hinaus vermittelte die Sendung sehr viel Informationen über die Arbeit zur entstehung eines Filmes. Gewürdigt wurde dabei nicht nur die Leistung der Schauspieler, sondern zudem der Einsatz aller anderen Filmemacher am Set.  

 

Als Professor Flimmrich stellte Walter E. Fuß (* 24.05.1921 in Hamburg, † 01.04.1996 in Potsdam) seit 1959 mehr als zwei Jahrzehnte lang - zunächst an jedem Montag um 16 Uhr, dann an jedem Samstag gegen 14 Uhr - jeweils einen Kinder- oder Jugendfilm vor. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich 1980 von Film, Fernsehen und Theater zurück.

 

Was geschieht im Fernsehfilm           "Wege übers Land"?

Der fünfteilige Film des Fernsehen der DDR beschreibt das bewegte Schicksal der jungen Magd Gertrud Habersaat während der Kriegs- und Nachkriegswirren in Deutschland.

Ihr Schicksal führt sie nach der Heirat mit Emil Kalluweit nach Polen, wo sie das Grauen der Deportation und des Mordens erleben. Dort adoptieren sie ein jüdisches Mädchen und einen polnischen Jungen. Wenige Zeit später meldet sich ihr Mann freiwillig an die Front.

Nach dem Krieg - aus welchen ihr Mann nicht zurückgekehrt ist - geht sie mit den Kindern zurück in ihr Heimatdorf und findet zunächst auf ihrem alten Hof Arbeit. Aus eigener Kraft gelingt es ihr, in kürzester Zeit den zweitgrößten Bauernhof des Dorfes aufzubauen. Doch als die Kollektivierung beginnt ist Gertrud empört. Sie will ihren Hof nicht hergeben.

Die Kinder sind inzwischen groß und gehen ihre eigenen Wege. Gertrud verliebt sich in den neuen Bürgermeister Willi Heyer, ein deutscher Kommunist, dem die Flucht aus dem Konzentrationslager gelang. Doch er soll auf einen anderen Posten in die Stadt abberufen werden. Nachdem er aber erfährt, dass Gertrud ihren verschollenen Ehemann Kalluweit für tot erklären lassen will, möchte er sie heiraten. Doch dann taucht plötzlich Emil Kalluweit wieder auf. Aus Westdeutschland. Er will sie überreden mit ihm zu gehen.

 

Titelblatt der Fernsehzeitung "FF dabei" Titelblatt der Fernsehzeitung "FF dabei"

Was geschah am Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg ?

In der DDR ehrte man die Kämpfer gegen Faschismus und Militarismus. Es fanden regelmäßig feierliche Kranzniederlegungen statt an denen auch antifaschistische Widerstandskämpfer aus vielen Ländern anwesend waren.

So fanden auch am "Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg" traditionelle Großkundgebungen statt. Auf diesen Manifestationen beteiligte sich in Berlin auch die Partei- und Staatsführung der DDR. Die anwesenden Delegationen ausländischer Widerstandskämpfer wurden dort auf das herzlichste begrüßt.

Vor den Kundgebungen ehrten die Mitglieder der Partei- und Staatsführung sowie die ausländischen Gäste mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus Unter den Linden das Andenken der Widerstandskämpfer.

Aber auch in den Bezirken bekundeten Tausende Bürger auf Gedenk- und Kampfkundgebungen ihren Willen, das Werk der Antifaschisten fortzusetzen.

Thälmannpioniere und FDJ-Mitglieder, Zehntausende Einwohner der Hauptstadt sowie zahlreiche Arbeiterveteranen füllten dichtgedrängt die fahnengeschmückten Kundgebungsplätze. Sie waren gekommen, um ihr Bekenntnis zu demonstrieren, im Geiste der gefallenen Helden des Widerstandskampfes deren Kampf für Frieden, Demokratie und Sozialismus, gegen Faschismus und neofaschistische Umtriebe fortzusetzen.

Wie war das in den Polytechnischen Oberschulen? 

 

Mit dem sozialistischen Bildungswesen wurde jeden Bürger die Schule mit zehn Schuljahren und dem Ablegen von Abschlußprüfungen (schriftliche und mündliche) geboten. Damit wurde das verfassungsmäßige Recht auf Oberschulbildung garantiert, und der Absolvent hatte sich das Recht erworben, eine Facharbeiterausbildung zu beginnen. Dieses traf für die überwiegende Mehrzahl der Jugendlichen zu. Leistungsschwache Kinder konnten die Schule auch nach dem Abschluß der 8. Klasse verlassen. Die Lehrzeit danach  betrug In ein Jahr mehr (in der Regel 3 Jahre) als für Abgänger der 10. Klasse (in der Regel 2 Jahre)Bis in die 70er Jahre gingen nach Abschluß der 8. Klasse auch Schüler an die EOS (Erweiterte Oberschule), die dann zum Abitur nach der 12. Klasse führte. Später wurde dies geändert und die Schüler gingen nach der 10. Klasse an die EOS.

 Unterricht an der 5. POS "Werner Seelenbinder" in Suhl, 1981Unterricht an der 5. POS "Werner Seelenbinder" in Suhl, 1981

 

Der Unterricht ging täglich über 6 Unterrichtsstunden (a. 45 min.), die unteren Klassen hatten weniger Stunden und begannen oft später. Auch am Sonnabend war Schule aber nicht so viele Stunden wie unter der Woche. Zwischen den Stunden lagen kleine und große Pausen. Es wurde an manchen Schulen auch ein Pausendienst aus Schülern eingeteilt, abwechselnd in den oberen Klassen. Diese FDJler hatten dann zusammen mit den Lehrern Pausenaufsicht und darauf zu achten, daß auch alle auf den Hof gingen und nicht in den Klassenräumen herumlungerten und Unsinn trieben.   

Was sagte uns Buchenwald? 

Am 14. September 1958 wurde die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eingeweiht. Eine monumentale Denkmalsanlage war auf der Südseite des Ettersberges errichtet worden. Durch ein archaisierendes Tor betrat der Besucher eine hangabwärtsführende Treppe und stieg, begleitet von Reliefstelen, die nach dem bereits erwähnten Motto "durch Sterben und Kämpfen zum Sieg" gegliedert waren, zu den Toten herab. Vorbei an den mit Ringmauern im römischen Stil gefassten Massengräbern passierte der Besucher die pylonengesäumte "Straße der Nationen". Abstieg und Gräber symbolisierten die "Nacht des Faschismus" , die "Straße der Nationen" hingegen die kämpferische internationale Solidarität.

 

 

Durch das dritte Ringgrab hindurch stieg der Besucher anschließend die "Treppe der Freiheit" zur Plastik der befreiten Häftlinge und zum "Turm der Freiheit" empor. An dieser Stelle konnte der Besucher die "Selbstbefreiung" der Häftlinge inne werden. Mit dem "befreiten Teil Deutschlands", d. h. der DDR als Heimat und antifaschistischen Vaterland wurde so die Geschichtsnotwendigkeit des Sieges des Kommunismus verinnerlicht. Es wurde daran erinnert, das noch nicht überall der Kommunismus gesiegt hatte und man deshalb wachsam und kämpferisch bleiben musste. 

Welche Staaten gehörten zum RGW ? 

Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe war eine internationale Wirtschaftsorganisation sozialistischer Staaten. Er wurde im Januar 1949 in Moskau gegründet. Mitgliedsstaaten waren die Volksrepublik Bulgarien, die CSSR, die DDR (seit 1950), die Republik Kuba (seit 1972), die Mongolische Volksrepublik (seit 1962), die Volksrepublik Polen, die Sozialistische Republik Rumänien, die UdSSR, die Sozialistische Republik Vietnam (seit 1978). Die Sozialistische Volksrepublik Albanien nahm ihre Mitgliedschaft bereits kurz nach Gründung des RGW nicht mehr wahr. Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien arbeitete auf Grund eines speziellen Abkommens seit 1964 in einigen Organen, vor allem in verschiedenen ständigen Kommissionen mit.

Zusammenarbeit gab es außerdem mit Finnland auf Grund eines Abkommens von 1973 und mit dem Irak und Mexiko seit 1975. beobachterstatus hatten auf der XXX. Tagung des RGW die Volksdemokratische Republik Laos, die Koreanische Demokratische Volksrepublik sowie die Volksrepublik Angola.

 

 

 

Der RGW war vor allem eine Handelsorganisation, die im wesentlichen der EG in Westeuropa entsprach und ein Gegengewicht zu dieser darstellte. Im RGW sollten sich die Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedsstaaten jedoch planmäßig und proportional zu allen anderen Mitgliedsstaaten entwickeln.   

Lob des Kommunismus

Er ist vernünftig, jeder versteht ihn. Er ist leicht.

Du bist doch kein Ausbeuter, Du kannst ihn begreifen.

Er ist gut für dich, erkundige dich nach ihm.

Die Dummköpfe nennen ihn dumm,

und die Schmutzigen nennen ihn schmutzig.

Er ist gegen den Schmutz und gegen die Dummheit.

Die Aubeuter nennen ihn ein Verbrechen.

Wir aber wissen: Er ist das Ende der Verbrechen.

Er ist keine Tollheit, sondern das Ende der Tollheit.

Er ist nicht das Rätsel sondern die Lösung.

Er ist das Einfache Das schwer zu machen ist.

aus Bertolt Brecht „Die Mutter“ 

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