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Unser KALENDERBLATT für den Monat März 

                                           


 

Warum hat die friedliebende DDR eine Armee gegründet ? 

 

Die Nationale Volksarmee war die sozialistische Armee des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates. Sie hatte die Aufgabe die sozialistische Ordnung zu wahren, die sozialistischen Errungenschaften zu verteidigen und das friedliche Leben der Bürgerinnen und Bürger der DDR zu schützen. Die NVA war ein Teil der dem Vereinten Oberkommando der Armeen des Warschauer Vertrages unterstellten Streitkräfte und Hauptkraft der sozialistischen Landesverteidigung der DDR. Sie wurde auf Beschluß der Volkskammer vom 18.01.1956 aus den Einheiten der kasernierten Volkspolizei gebildet. Die  Nationale Volksarmee setzte sich aus den Landstreitkräften, den Luftstreitkräften/Luftverteidigung sowie der Volksmarine zusammen. 

 

Es war nicht nur Ehrensache sondern auch Pflicht für jeden jungen Mann unser sozialistisches Vaterland mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Deshalb wurde in der DDR im Jahre 1962 die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. (18 Monate Grundwehrdienst). Es gab aber auch die Möglichkeit sich als Berufssoldat zu verpflichten. So konnte man mindestens 10 Jahre als Unteroffizier, 15 Jahre als Fähnrich (mit Erlangung eines Fachschulabschlusses) oder 25 Jahre als Offizier (mit Erlangung eines Hochschulabschlusses) dienen. Eine weitere Möglichkeit war sich als Wehrpflichtiger auf Zeit zu verpflichten. Dann diente man als Unteroffizier 3 Jahre oder als Offizier 4 Jahre bei den Landstreitkräften oder Grenztruppen (als Unterleutnant). Das kam den Soldat auf Zeit später bei der Vergabe von begehrten Studienplätzen (sowie höhere Stipendien) zugute. Bei der Volksmarine waren 4 Jahre Wehrdienstzeit Pflicht. 

 

 

....das ist mehr als nur ein Argument ! Das ist realisierte Wirklichkeit ! ....das ist mehr als nur ein Argument ! Das ist realisierte Wirklichkeit !  

Was erzählt der Film                        "Ernst Thälmann- Sohn seiner Klasse"? 

 

Der erste dieser beiden Filme entstand, nachdem in der Politbüro-Resolution und auf der ZK-Filmknferenz von 1952 kritisiert worden war, daß in Spielfilmen der DEFA die Vertreter der Arbeiterklasse kaum und nur unzureichend als "Haupthelden" gezeigt würden und daß Filme über die Geschichte und Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung fehlten.

Das Drehbuch zu diesen Werken schrieben Willi Bredel und Michael Tschesno-Hell, kurt Maetzig inszenierte. Die Hauptrolle des Ernst Thälmann spielte Günther Simon.

 

Der Film beginnt mit einen Zitat von Nikolai Alexejewitsch Ostrowski:

"Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur einmal gegeben, und er muß es so nützen, daß ihn später sinnlos vertane Jahre nicht qualvoll gereuen, die Schande einer unwürdigen, nichtigen Vergangenheit ihn nicht bedrückt und daß er sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft habe ich dem Herrlichsten auf der Welt - dem Kampf für die Befreiung der Menschheit - geweiht."

 

Diese historische Filmbiographie erzählt die Geschichte des Hamburger Arbeiters und Vorsitzenden der KPD Ernst Thälmann. Es ist der erste von zwei Filmen, welcher sich mit der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung von der Novemberrevolution 1918 bis zum Hamburger Aufstand 1923 beschäftigt.


Im November 1918 erreicht ein Flugblatt die deutschen Soldaten an der Westfront, in dem sie aufgefordert werden, es den russischen Bauern und Arbeitern gleichzutun und gegen ihre Unterdrückung aktiv anzukämpfen. Thälmann, der die Sinnlosigkeit des Krieges schon längst erkannt hat und seine Zeit als unfreiwilliger Soldat fristet, fängt direkt nach seiner Rückkehr in die Heimat an, sich an der Seite seiner Genossen zu engagieren. Der Aufstandsversuch der Arbeiterklasse wird jedoch durch rechte Sozialdemokraten verhindert und es droht eine Entsolidarisierung der Arbeiterklasse. Während die Kluft zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft, soll das Löschen einer Schiffsladung, bestehend aus einer Solidaritätssendung mit Lebensmitteln von Petrograder Arbeitern durch die Polizei verhindert werden, Thälmann aber schafft es, dass die Waren ausgeladen und verteilt werden. Der Film endet mit dem Hamburger Aufstand im Inflationsjahr 1923. Der zweite Film trägt den Titel "Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse" und erzählt die weitere Lebensgeschichte Ernst Thälmanns bis zu seiner Ermordung am 18. August 1944 auf dem Befehl Hitlers im KZ Buchenwald.

 

Wer waren Vilmos und Ilse Korn ?

Vilmos Korn (1899-1970), meldete sich von der Schule als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, wurde 1918 Mitglied eines Arbeiter- und Soldatenrates und lebte nach Machtantritt der Nazis illegal in Deutschland. Auf einer geheimen Zusammenkunft von Nazigegnern lernte er seine spätere Frau kennen. Ab 1943 war er Offizier der Luftwaffe und zugleich im antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Sommer 1943 verhaftet, erlebte er das Kriegsende als Häftling im Wehrmachtgefängnis Torgau. 1945 gehörte er zu den Mitbegründern des Kulturbundes und der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands. 

Ilse Korn (1907–1975), arbeitete als Bibliothekarin in ihrer Heimatstadt Dresden. Da sie den Vater ihrer 1938 geborenen Tochter nicht nennen durfte, musste sie das Kind zu Pflegeeltern geben. Wenige Wochen nach der Verhaftung von Vilmos Korn wurde auch sie von der Gestapo inhaftiert. Sie entkam während des Bombenangriffs am 13. Februar dem Gefängnis. Im Juni 1945 wurde sie als Leiterin der Dresdner Landesbibliothek eingesetzt und 1951 nach Berlin ans Ministerium für Volksbildung berufen, verließ jedoch 1952 das Ministerium, um sich schriftstellerischer Arbeit zu widmen.

Ab 1950 lebten Ilse und Vilmos Korn mit der Tochter in Kleinmachnow. 

Das gemeinsam verfasste Buch »Mohr und die Raben von London« erschien 1962, war in der DDR Schullektüre und wurde 1969 von der DEFA (Regie: Helmut Dziuba) verfilmt.

 

 

Bewaffnet sei der Frieden

Ganz unverhofft, an einem Hügel,
Sind sich begegnet Fuchs und Igel.


Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
Der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät
Geh her und übergib dein Fell.

Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
Laß dir erst deine Zähne brechen,
Dann wollen wir uns weiter sprechen!

Und allsogleich macht er sich rund,
Schließt seinen dichten Stachelbund
und trotzt getrost der ganzen Welt,
Bewaffnet, doch als Friedensheld.

Wilhelm Busch

 

Warum wurden junge Männer in der DDR Berufssoldaten ?

Warum können DDR-Bürger nicht an Masern erkranken ?

In der DDR stand nicht der Umsatz und der Profit im vordergrund sondern einzig und allein der Mensch. Aus diesen Grund waren nicht nur ärztliche Behandlungen und Medizin kostenlos sondern auch die medizinische Vorsorge. Schutzimpfungen waren sogar Pflicht. Auf diese Weise wurde die Kinder von Geburt an gegen Krankheiten geschützt.

Die gesetzliche Impfpflicht wurde in den 1950er Jahren eingeführt. Diese wurde in den 1960er Jahren stark ausgeweitet. Die Impfpflicht war absolut kostenlos. Sie wurde zum Schutze und zum Wohle des gesamten Volkes eingeführt. Es gab folgende Schutzimpfungen:

Tuberkulose (TBC) im Alter von 3 Tagen und 15 Jahren 
Pocken im Alter von 2 Jahren
Masern im Alter von 1 Jahr und 14 Jahren 
Diphterie, Keuchhusten, Tetanus im Alter von 4, 5, 6 Monaten und 4, 6, 14 Jahren 
Kinderlähmung im Alter von 9, 10, 11 Monaten sowie mit knapp 2 Jahre und knapp 7 Jahre

 

Was versteht man unter einer LPG ? 

LPG steht für Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft. Mit der bildung von LPGs und der damit realisierten Kollektivierung der Landwirtschaft wurde das sozialistische Eigentum auf dem Land durchgesetzt. Es wurden Maschinen- und Traktorenstationen (MTS) gebildet, die vor allem den neu gegründeten LPG unter die Arme griffen. In der Phase der LPG-Bildung unterschied man drei Typen der LPG.

 

Typ 1: Das von den Mitgliedern eingebrachte Ackerland wurde genossenschaftlich genutzt und bewirtschaftet. Das ghrünland und die Viehbestände wurden noch individuell betreut.

 

Typ 2: Das Ackerland wurde gemeinschaftlich genutzt, ebenso der Maschinenpark und das Zugvieh. In diesem Typ begann die Durchsetzung sozialistischer Leistungsprinzipien.

 

Typ 3: Genossenschaftliche Nutzung des Bodens, der Viehbestände, der Maschinen und der Wirtschaftsgebäude, soweit möglich. Jede Familie hatte jedoch das Recht auf eine individuelle Hauswirtschaft.

 Jugendbrigade Technik der LPG (P), Orlatal

Jugendbrigade Technik der LPG (P), Orlatal

 

Mit der Bildung der LPG realisierte die Führung der DDR die industrielle Großproduktion in der Landwirtschaft. In der Folge der immer größer werdenden Spezialisierung bildeten sich nach und nach LPGs heraus, die sich ausschließlich mit der Pflanzen- oder der Tierproduktion besschäftigten. Ein nächster Schritt war der Zusammenschluß mehrerer LPG zu Kooperativen Abteilungen Pflanzen- oder Tierproduktion (KAP/KAT).  

 

Erich Honecker, Bericht des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland an den IX. Parteitag der SED, 1976  Erich Honecker, Bericht des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland an den IX. Parteitag der SED, 1976

Welche Rechte für schwangere Frauen ? 

Das "Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft" übertrug den Frauen in der DDR das Recht, über die Unterbrechung einer Schwangerschaft in eigener Verantwortung zu entscheiden. So konnten sie selbst die Anzahl, den Zeitpunkt und die zeitliche Aufeinanderfolge von Geburten bestimmen.

Dieses Gesetz berechtigte Frauen die schwanger wurden, ihre Schwangerschaft innerhalb von zwölf Wochen nach deren Beginn durch einen ärztlichen Eingriff in einer geburtshilflich-gynäkologischen Einrichtung abbrechen zu lassen. Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung wurden arbeits- und versicherungsrechtlich dem Erkrankungsfall gleichgestellt.

Die DDR-Gesetzgebung war bezüglich der Unterbrechung der Schwangerschaft aber auch der Verhütung fortschrittlich und richtungsweisend. So war die Abgabe ärztlich verordneter Mittel zur Empfangsverhütung an sozialversicherte Frauen unentgeltlich.

Zudem wurden ab den frühen 1970er Jahren eine Reihe von geeigneten sozialpolitischen Maßnahmen beschlossen. Subventionierte Mieten für Familien mit geringem Einkommen, eine reduzierte Wochenarbeitszeit bei vollem Lohn und ein höherer Urlaubsanspruch für Frauen mit mindestens drei Kindern, die Verlängerung der bezahlten Freistellung nach einer Geburt von zwei auf drei Monate sowie für junge Ehepaare die Einführung eines zinslosen Darlehns mit langer Laufzeit, auf dessen Rückzahlung bei der Geburt von Kindern Abschläge gewährt wurden.

Stimmt es, das der Frauentag in der DDR "erfunden" wurde ?

Einer der westlichen Mythen, die sich um den Internationalen Frauentag ranken, lautet, dass er aus der DDR stamme. Das
ist Unsinn. Tatsächlich hat er andere, viel ältere Wurzeln, zu denen sich die DDR bekannte, anderer­ seits importierte sie die Gestaltungsformen aus der Sowjet­union. Der Frauentag wurde bald zu einem festen poli­tischen und sozialen Ritual, über das jede Frau und jeder Mann, jede Familie, jede Hausgemeinschaft, jeder Betrieb und jede Generation eine eigene Geschichte erzählen könnte. Die Geschichte, die hier erzählt werden soll, stellt das zentrale Anliegen und die politische Aufgabenstellung,
die Staat und SED mit den 8.­März­-Feiern verbanden, in
den Mittelpunkt.

Bitte hier weiterlesen 

→ Der Internationale Frauentag in der DDR 

(bitte anklicken!)

 

"Mann und Frau sind gleichberechtigt und haben die gleiche Rechtsstellung in allen Bereichen des gesellschaftlichen, staatlichen und persönlichen Lebens. Die Förderung der Frau, besonders in der beruflichen Qualifizierung, ist eine gesellschaftliche und staatliche Aufgabe.


Artikel 20 der Verfassung der DDR

1981
zum Internationalen Frauentag, farbig
im Auftrag des Bundesvorstandes des DFD

1981 zum Internationalen Frauentag, farbig im Auftrag des Bundesvorstandes des DFD

 

Was versteht man unter einen Kulturhaus? 

 

Ein Kulturhaus ist ein Gebäude, welches in Städten und Gemeinden, oft als Mehrzweckgebäude errichtet oder genutzt wurde. In diesen Haus wurden Kulturveranstaltungen auf örtlicher Ebene durchgeführt. In den Dörfern war das Kulturhaus meist ein Saal, in dem neben Jugendtanzveranstaltungen auch Kinovorführungen und Versammlungen stattfanden. Die Städte verfügten oftmals schon über ein besser ausgerüstetes Kulturhaus, in dem auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften oder Vereine ihre Heimstatt fanden. In der Regel konnte der Saal dort zu einer Theaterbühne umfunktioniert werden.

Das Kulturhaus in Zinnowitz war ein Multifunktionsgebäude in dem auch Kulturveranstaltungen stattfanden. Es wurde von 1953 bis 1957 erbaut und trug den Namen „Kulturhaus Deutsch-Sowjetische-Freundschaft“.Das Kulturhaus in Zinnowitz war ein Multifunktionsgebäude in dem auch Kulturveranstaltungen stattfanden. Es wurde von 1953 bis 1957 erbaut und trug den Namen „Kulturhaus Deutsch-Sowjetische-Freundschaft“.     

Warum haben die Menschen Karl-Eduard von Schnitzler nicht gehört ? 

 

Nun, das wissen wir leider auch nicht ! Aber als "Der Schwarze Kanal" das erste Mal auf Sendung ging, waren bereits die ersten Worte des Karl-Eduard von Schnitzler: "Der Schwarze Kanal, den wir meinen, meine lieben Damen und Herren, führt Unrat und Abwässer; aber statt auf Rieselfelder zu fließen, wie es eigentlich sein müsste, ergießt er sich Tag für Tag in hunderttausende westdeutsche und Westberliner Haushalte. Es ist der Kanal, auf welchem das westdeutsche Fernsehen sein Programm ausstrahlt: Der Schwarze Kanal. Und ihm werden wir uns von heute an jeden Montag zu dieser Stunde widmen, als Kläranlage gewissermaßen."

 

Fast 30 Jahre lang bemühte sich Chefkommentator und Mitglied des Staatlichen Komitees für das Fernsehen der DDR Woche für Woche die Verlogenheit der westlichen Politik am Beispiel des westdeutschen Fernsehens zu entlarven. Ob es die Menschen verstanden haben ist aus heutiger Sicht leider zu bezweifeln.

Das Konzept des "Schwarzen Kanals" bestand darin, Ausschnitte aus westdeutschen Fernsehsendungen zu zeigen und zu entlarven. Auch wenn die Art der Kommentierung und die tendenziöse Auswahl der Bildbeiträge sehr umstritten war, zeigten sie eine jedermann einleuchtende Erklärung.

Nachdem am 19. Oktober 1989 die Abteilung für Agitation beim ZK der SED einen Tag nach den Rücktritten von Erich Honecker, Günter Mittag und Joachim Herrmann aufgelöst wurde, verabschiedete sich am 30. Oktober 1989 Karl-Eduard von Schnitzler nach 1519 Sendungen aus dem Programm. 

 

"Der Schwarze Kanal" ist schon vor langer Zeit verschwunden, die Lügen aber sind geblieben !   

 

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