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Unser KALENDERBLATT für den Monat August

                      

Die Gesellschaft für Sport und Technik ist eine sozialistische massenorganisation. Sie diente der Förderung der Wehrbereitschaft der Jugendlichen und der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Sicherung des Friedens und des Sozialismus. Der gesellschaftliche Auftrag der GST als sozialistische Wehrorganisation war es, die Jugendlichen so auf den Wehrdienst vorzubereiten, dass sie die Verteidigung des Sozialismus als höchste politische und moralische konsequenz des sozialistischen Patriotismus und proletarischen Internationalismus erkennen, dass sie bereit und fähig sind, sich in den Reihen der NVA oder der Grenztruppen der DDR als standhafte und disziplinierte Verteidiger des Sozialismus zu bewähren.

 

Die GST verfügte über eigene Uniformen, Übungswaffen, eigene Fahrzeuge und hauptamtliche Funktionäre, so war die GST auch ein Auffangbecken für Offiziere, die ihre Dienstzeit in der NVA abgeleistet hatten und nun beschäftigt werden mußten. Angesiedelt war die GST oft an Betriebsberufsschulen, es gab aber auch spezielle Zentren. So konnte die GST jungen leuten attraktive Angebote unterbreiten, die aber alle etwas mit vormilitärischer Ausbildung zu tun hatten: Tauchen, Segelfliegen, Motorcross, Schießen, Funken, die Möglichkeit , die fahrerlaubnis für Motorrad bzw. LKW zu machen. Diese Angebote waren für die jungen Menschen absolut kostenlos.

Warum ergriff die DDR am 13. August 61` solche Maßnahmen?  

Es wurde zu diesen Zeitpunkt wirklich Zeit, die Weiche so energisch auf Frieden zu stellen. Mit wahrer Engelsgeduld hatten die Kommunisten immer wieder die Hand zur Verständigung ausgestreckt. Doch die Militaristenbande hatte immer wieder ihre Warnungen und Angebote in den Wind geschlagen und das Störzentrum Westberlin weiter ausgebaut. Sollten sie diesem verbrecherischen Treiben noch länger tatenlos zusehen? 

Natürlich mußte mancher fortan mehr als nur kleine Unannehmlichkeiten In Kauf nehmen. Denken wir an die Verwandtenbesuche, welche nun nicht mehr möglich waren. Doch lieber ein kleines Opfer bringen, als nachher das große Opfer für den Krieg. So dachten damals die meisten Menschen in der DDR.

 

 

Prof. Dr. Walther Neye, Direktor des Institutes für westdeutsches und ausländisches Zivilrecht der Humboldt-Universität zu Berlin:

"Die heute verkündeten Erklärungen und Maßnahmen sind zum Schütze unserer Republik und ihrer Errungenschaften so unumgänglich notwendig geworden, daß sie von jedem überlegten Menschen nur begrüßt werden können. Endlich wird dem verbrecherischen Unwesen der im Bonner Solde stehenden Abwerber und sonstigen Agenten und Diversanten ein Riegel vorgeschoben; endlich wird mit dem Unwesen des Grenzgängertums ein Ende gemacht; endlich wird dem Schwindelkurs der Westmark das Wasser abgegraben."

 

Meister Günter Kurz, Hochofenbetrieb des Eisenhüttenkombinats Stalinstadt:

"Das ist ein Schlag gegen die Kriegstreiber. Der 13. wurde für die ein schwarzer Tag. Nun haben die Börsenjobber und Wechselkursschieber in Westberlin ausgespielt."

 

LPG-Vorsitzender Helmut Fiebig, Mildenitz (Kreis Strasburg):

"Wir Bauern haben doch Vertrauen zu Unserer Regierung. Alles, was sie bisher beschlossen hat. diente uns, diente dem Frieden. Wir legen bei der Ernte einen Zahn zu, um damit unser Vertrauen zur Regierung zu bekunden."

 

Assistenzärztin Maria Scherenberger, Diensthabende Ärztin in der II. Medizinischen Klinik der Berliner Charite:

"Ein bekannter medizinischer Grundsatz lautet: „Wo Eiter ist, muß er entfernt werden." Das gilt auch für das Störzentrum Westberlin. Wir konnten nicht länger zusehen, wie uns die Abwerber Schwierigkeiten machen. Auf alle hatten sie es abgesehen, von der Reinigungsfrau bis zum Professor.

Wir sind stark genug, uns dagegen zu wehren. Damit der Friedensvertrag kommt, war jetzt unbedingt richtig, „Schotten dicht" gegen die Leute, die uns das Haus über dem Kopf anzünden wollen. So wird Westberlin zur Freien, Stadt und damit wird etwas Entscheidendes für den Frieden getan."

 

Unteroffizier Augustin, Einheit S. der Deutschen Grenzpolizei, südwestlich von Berlin::'

"Seite an Seite mit der Nationalen Volksarmee haben wir Postenan der Grenze zwischen der DDR und Westberlin bezogen. Hier in unserem Bereich haben die Frontstadtbanden vor einem halben Jahr unseren Genossen Brückner bei einem Feuerüberfall schwer verwundet. Jetzt wollten Strauß und Brandt eine solche Provokation im Großen wiederholen. Durch unsere Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft zeigen wir ihnen, daß daraus nichts wird. Die so-gern schießen möchten, kommen gegen den Frieden nicht; durch. Es wird über den Friedensvertrag und die Lösung der Westberlinfrage friedlich verhandelt werden so wie das im Interesse unseres Volkes und aller Völker Europas liegt."

 

Wismut-Brigade „German Titow", Kreis Gera:

"Es war höchste Zeit, dem schändlichen Treiben der Militaristen Einhalt zu gebieten. Wir unterstützen die beschlossenen Maßnahmen aus vollem Herzen. Unsere Antwort ist: Zur Erreichung eines Durchbruches im Scheibenbruchbau fahren wir am 16. August 1961 einen Schnellabbau, um eine Rekordleistung von 6,5 Kubikmeter pro Mann und Schicht den ganzen Monat über zu erreichen."

 

 Stolz das blaue Halstuch tragen ? 

 

Als Massenorganisation der FDJ bot die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" Schülern die Möglichkeit ihre Freizeit sinnvoll  zu verbringen. Außerdem sollte sie diese jungen menschen zu bewußten Sozialisten erziehen.

Nachdem im Dezember 1948 - in Anlehnung an das Vorbildder Leninpionieren in der Sowjetunion -  die Kinderorganisation "Junge Pioniere" gegründet worden war, wurde anläßlich des ersten Pioniertreffens 1952 in Dresden beschlossen, das die Pionierorganisation den Namen "Ernst thälmann" tragen darf.  Die Tätigkeit der Pionierorganisation gehörte zum Schulalltag, vor allem im außerunterrichtlichen Bereich.

 

 

Erst im Jahre 1971 erfolgte eine formale Trennung in Jungpioniere (Schüler der Klassen 1 bis 4) und Thälmannpioniere (Schüler der Klassen 5 bis 8); für letztere wurde das rote Halstuch eingeführt.

 

Es war Pflicht und Ehre zugleich zu bestimmten Anlässen die Pionierkleidung zu tragen: weißes Hemd/Bluse zum Halstuch, das immer mit dem typischen Pionierknoten zu schließen war!, sowie dunkle Hose (bzw. Rock). Später kam ein dunkelblaues Käppi dazu. Zu Beginn und Ende der Schuljahre sowie anlässlich von Feiertagen gab es Fahnenappelle, zu denen in Formationen angetreten wurde und schulische und vor allem Pionierauszeichnungen übergeben wurden.

Die Pionierorganisation zählte im Jahre 1982 (nach offiziellen Angaben) 1.389.155 Mitglieder, danach waren 99 % aller Kinder von 6 bis 13 Jahren bei den Pionieren organisiert. Die langjährige Vorsitzende der Pionierorganisation, Helga Labs war Mitglied des Zentralkomitees der SED. Ihr Nachfolger und letzter Leiter der Pioniere war Wilfried Poßner. Der Vorsitzende der Pionierorganisation war immer auch zugleich Mitglied des Zentralrates der FDJ.

 

 

Die Zeitung der Pionierorganisation war die Wochenzeitung TROMMEL.

 

KINDERHYMNE

Bertolt Brecht

 

Anmut sparet nicht noch Mühe 
Leidenschaft nicht noch Verstand 
Daß ein gutes Deutschland blühe 
Wie ein andres gutes Land

Daß die Völker nicht erbleichen 
Wie vor einer Räuberin 
Sondern ihre Hände reichen 
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter 
Andern Völkern wolln wir sein 
Von der See bis zu den Alpen 
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir's 
Und das liebste mag's uns scheinen 
So wie andern Völkern ihrs.

 

Wer war bei der Einweihung des ersten Stalin-Denkmals auf deutschen Boden anwesend?

Das erste Stalin-Denkmal in Deutschland wurde in Anwesenheit des Präsidenten Wilhelm Pieck und des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl in der Stalinallee in Berlin feierlich enthüllt. Dem festlichen Akt, der durch den Stellvertreter des Ministerpräsidenten, Walter Ulbricht, vollzogen wurde, wohnten neben Tausenden von Berlinern auch die Mitglieder der Regierung, die Mitglieder des Zentralkomitees der SED, der Vorsitzende der FDJ, Erich Honecker, Vertreter der politischen Parteien und Massenorganisationen bei.

 

„Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg

                                           „Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg

„Wir sind Generalissimus Stalin und dem ganzen sowjetischen Volk zutiefst zu Dank verpflichtet, daß die Sowjetarmee Berlin und einen Teil Deutschlands vom Hitlerfaschismus befreit hat", erklärte der Stellvertreter des Ministerpräsidenten, Walter Ulbricht. „Damit wurde die Voraussetzung für die demokratische Entwicklung in einem Teil Deutschlands und für die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik geschaffen, 

Die Worte Walter Ulbrichts: „Möge dieses Kunstwerk Symbol des Kampfes für den Frieden sein und vor allem die Jugend Deutschlands in ihrem Kampf um den Frieden und ein einiges demokratisches Deutschland ermuntern", wurden durch den Beifall der Teilnehmer des Festaktes unterstrichen.

Den Gedanken vieler Millionen friedliebender Berliner gab nachdem Festakt die Rentnerin Frieda Härtung mit den Worten Ausdruck: „Wir sind stolz darauf, daß wir unseren Befreier Stalin in diesem Arbeiterviertel Berlins unter uns haben."

Das Stalin-Denkmal wurde inmitten einer herrlichen Grünanlage errichtet. Die aus Bronze gegossene Statue ruht auf einem gewaltigen quadratischen Steinsockel. Volkspolizisten haben vor dem Denkmal Ehrenposten bezogen. 

„<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg">Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung</a>“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 de">CC BY-SA 3.0 de</a> über <a „Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg„<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg">Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung</a>“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 de">CC BY-SA 3.0 de</a> über <a „Bundesarchiv Bild 183-11500-0375, Berlin, Stalindenkmal, Enthüllung“ von Bundesarchiv, Bild 183-11500-0375 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_183-11500-0375,_Berlin,_Stalindenkmal,_Enth%C3%BCllung.jpg

 

 

Ferienzeit, schöne Zeit (!)                             auch in der DDR?

Gerade in der DDR waren die Ferien ein Höhepunkt des Schuljahres. Wir gönnten uns einpaar abwechslungsreiche und erholsame Tage mit „Tapetenwechsel“. Verreist wurde eigentlich immer, wenn auch nicht in die ganze Welt. Die meisten Familien fuhren zweimal im Jahr in die Ferien.

Die bereits in den 50iger Jahren eingerichteten FDGB-Reisen waren immer sehr gefragt. Diese waren sehr preiswert und man mußte sich in der Regel um nichts kümmern.

Die Vergabe der Plätze erfolgte nach entsprechender Bewerbung über die Gewerkschaftsorganisationen der Betriebe. Diese Form der Urlaubsreisen machte einen Urlaub für alle Schichten der Bevölkerung möglich.

Die Unterbringung erfolgte bei einer solchen Reise in einem FDGB-Ferienheim oder -Bungalow oder auch außer Haus in einem Privatquartier. mit zentraler Versorgung. 

Verdienstvolle Gewerkschaftsmitglieder konnten auch Urlaub auf einem der 3 Kreuzfahrtschiffe der DDR (Völkerfreundschaft, Fritz Heckert oder Arkona) machen.

 

 

Einen  wesentlichen Anteil an der Urlaubsgestaltung hatten auch die betriebseigenen Einrichtungen wie Ferienhäuser, Bungalows, Wohnwagen auf Zeltplätzen oder angemietete Zimmer bzw. Ferienwohnungen. Diese befanden sich in begehrten Urlaubsgebieten  wie an der Ostsee, der Mecklenburger Seenplatte, im  Thüringer Wald oder dem Erzgebirge. Am besten ausgestattet mit entsprechenden Einrichtungen waren natürlich Großbetriebe aber auch Kleinbetriebe und  Institute hatten solche Einrichtungen. Sie wurden mit betrieblichen Mitteln errichtet, gemietet oder gekauft  und betrieben. Auch mein Institut verfügte über drei Bungalows. Jedes Jahr übernahmen Kollegen dort den Frühjahrsputz, die Winterfestmachung und anfallende kleinere Reparaturen. Das war für Manche eine willkommene Abwechslung vom Berufsalltag. Natürlich musste dafür kein Urlaub oder unbezahlte Freistellung in Anspruch genommen werden.

Diese Urlaubsmöglichkeit von den Betriebsangehörigen sehr begehrt, da der Komfort gut  und der zu zahlende Preis niedrig war. Einen Nachteil hatten diese Urlaube, wenn es sich nicht um ein Objekt handelte, bei dem man allein wohnte, dass man immer mehr oder weniger liebe Kollegen nun auch noch im Urlaub um sich hatte. 
Die Vergabe der Plätze erfolgte durch die Betriebsgewerkschaftsleitung, wobei nach Arbeits- und gesellschaftlichen Leistungen und nach  sozialen Belangen entschieden wurde.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich auch zwischen Betrieben der DDR und Betrieben unserer sozialistischer Bruderländer vor allem   Polens, der CSSR und Ungarns ein Austausch derartiger Ferienplätze.

 Eine weitere Form der Urlaubsgestaltung waren Reisen mit dem Reisebüro der DDR.  Es handelte sich dabei um eine staatliche Einrichtung. Gefragter als die Plätze im Inland  waren die Angebote im sozialistischen Ausland
Begehrt waren insbesondere Reisen an die bulgarische und sowjetische Schwarzmeerküste.

Erwähnt sollte an dieser stelle noch werden, dass es auch Reisen über gesellschaftliche Organisationen oder als besondere  staatliche Auszeichnung  gab, letztere sogar auch in das NSW (nicht-sozialistische Ausland).

Eine besondere Form der Urlaubsgestaltung  im Inn- und sozialistischen Ausland war über Jugendtourist möglich (Reisebüro für Jugendliche). Hier wurde Jugendlichen (die Altersgrenze nach oben war jedoch flexibel und wurde vom Auslastungsgrad der Reise bestimmt) in Gruppen bis zu ganzen Touristenzügen - auch Freundschaftszüge genannt - ein preiswerter Urlaub im In- und Ausland unter jugendgemäßen, anspruchsloseren Bedingungen angeboten.

Eine großartige Ferienmöglichkeit – die Kinderferienlager- für uns wurden von den Betrieben der Eltern mit viel Aufwand organisiert und betrieben. So stellten die Betriebe Kollegen als Betreuungspersonal ab. Diese Form der Feriengestaltung der Kinder  - in der Regel 3 Wochen- war sehr beliebt und es gibt nur sehr wenige Kinder der DDR, die daran nicht teilgenommen haben. Da dies sehr preiswert war ( 15,- bis 20,- DDR- Mark für Fahrt, Unterkunft Verpflegung usw.) , fuhren manche Kinder sogar zweimal, einmal vom Betrieb der Mutter zum anderen vom Betrieb des Vaters.

Auch die Organisationen Junge Pioniere und FDJ unterhielten derartige zentrale Lager.

Natürlich gab es auch die Möglichkeit den Urlaub privat zu organisieren. Sehr beliebt war in der DDR auch der Camping-Urlaub.


 

 

 

Für eine PGH bestand immer die Möglichkeit, durch entsprechend gutes Wirtschaften, vor allem mit dem Material, diese oder jene Zusatzaufgabe zu erledigen oder erledigen zu lassen. Natürlich waren auch sie am Plan gebunden. Organisiert waren außer Klempnern, Dachdeckern, Elektrikern auch Frisöre und andere Dienstleistungen.      

 

 Was war eine PGH ?  

Die Mitglieder einer Produktionsgenossenschaft brachten ihre Werkzeuge, Maschinen und Anlagen ein. Gemeinsam arbeiteten sie so ihre Aufträge ab. Auf der Basis des Statutes der Genossenschaft wählten die Mitglieder den Vorsitzenden und stellten sie die Brigaden zusammen. Sie waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der DDR. 

Zum Kampf für die Sache E. Thälmanns und W. Piecks »Immer Bereit«

1952
Motiv: Bilder vom Pioniertreffen, Mitte Bild von Stalin
Text: Titel, Bildunterschriften und Auszug Grußadresse des ZK der SEDZum Kampf für die Sache E. Thälmanns und W. Piecks »Immer Bereit« 1952 Motiv: Bilder vom Pioniertreffen, Mitte Bild von Stalin Text: Titel, Bildunterschriften und Auszug Grußadresse des ZK der SED

Das erste Pioniertreffen in Dresden in Bildern  (Einzeldarstellung)

Bildergalerie

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