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Unser KALENDERBLATT für den Monat Februar  

                                           

 


 

Wann war die Geburtsstunde der legendären "Schwalbe" ?

Der erste zweisitzige Kleinroller "KR 51 Schwalbe" lief erstmals im Februar 1964 vom Band. Die Suhler eroberten damit die Herzen der Bürgerinnen und Bürger der DDR.  Sie lieferten den Motor gleich mit. Mit Dreigangschaltung und 3,4 PS ließ sich mit dem gebläsegekühlten 50ccm-Zweitakter eine Höchsstgeschwindigkeit von 60 km/h erreichen. 

Auf der Leipziger Frühjahrsmesse mußte sich jedoch die Schwalbe mit weiteren zwei Neuschöpfungen die Gunst der Interessenten teilen. Zur Vogelreihe gehörten auch Spatz und Star.

 

"Nationale Front" - was ist das ? 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das "Bündnis aller patriotischer Kräfte unter Führung der geeinten Arbeiterklasse und ihrer revolutionären Partei" als Nachfolger des "Nationalkomitees Freies Deutschland" ins Leben gerufen. Später wurden in der DDR alle zugelassenen Parteien und Massenorganisationen in der "Nationalen Front" vereinigt.

 

In der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik war dazu folgendes verankert:

(1) Das Bündnis aller Kräfte des Volkes findet in der Nationalen Front der DDR seinen organisierten Ausdruck. 

(2) In der Nationalen Front vereinigen die Parteien und Massenorganisationen alle Kräfte des Volkes zum gemeinsamen Handeln für die Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft. Dadurch verwirklichen sie das Zusammenleben aller Bürger in der sozialistischen Gemeinschaft nach dem Grundsatz, daß jeder die Verantwortung für das Ganze trägt. 

Schlagt die Kriegstreiber. Deine Stimme den Kandidaten der Nationalen Front

1958
Arbeiter hält NATO-Krieger nieder
Hrs.: Nationale Front Bezirksausschuß Karl-Marx- Stadt
Schlagt die Kriegstreiber. Deine Stimme den Kandidaten der Nationalen Front 1958 Arbeiter hält NATO-Krieger nieder Hrs.: Nationale Front Bezirksausschuß Karl-Marx- Stadt

 

Die Nationale Front war Träger der Wahlen in der DDR. Sie unterbreitete den Wählern  die Wahlvorschläge der von den Parteien und Massenorganisationen nominierten Kandidaten und Kandidatinnen und stellte den Wahlaufruf zur Diskussion. 

 

Wann wurde die Semperoper in Dresden wiedereröffnet ? 

40 Jahre nach der Zerstörung Dresdens, am 13. Februar 1985 wurde die Semperoper festlich wiedereröffnet. Eines der schönsten Opernhäuser der Welt erwartete allabendlich wieder die Dresdner und Besucher aus nah und fern.

Es war das dritte Opernhaus von Gottfried SemperEs war das dritte Opernhaus von Gottfried Semper

 

Eröffnungsvorstellung war Carl Maria von Webers »Der Freischütz«.

 

Wer gründete den Oktoberklub ? 

Der Singeklub der FDJ wurde von Berliner Studenten und Intellektuellen auf maßgebliche Initiative des kanadischen Folkmusikers Perry Friedmann als Hootenannklub gegründet. Von Beginn an widmete er sich dem politischen Lied. Anläßlich des 50. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wurde er im Jahre 1967 in Oktoberklub umbenannt. Ab 1970 war er einer der Mitorganisatoren des "Festival des politischen Liedes"   

Der Oktoberklub Berlin bei einer Veranstaltung zum Festival des Politischen Liedes im Rahmen der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in Berlin.Der Oktoberklub Berlin bei einer Veranstaltung zum Festival des Politischen Liedes im Rahmen der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in Berlin.

Übrigens: Den Oktoberklub gibt es auch auf Youtube. siehe hier 

 

Wer war Alfons Zitterbacke ? 

Zitterbacke ? Was reimt sich da am besten drauf ? Natürlich "Hühnerkacke" ! Kein Wunder also das mit solch einem Namen der Ärger vorprogrammiert ist. Dabei ist Alfons (Helmut Rossbach) wirklich sehr hilfsbereit und voller Einfälle. So sollen ihm 60 Eier beachtliche Bizepse bringen, denn sein Vater (Günther Simon), ein großer und starker Chefkoch, beanstandet die fehlende Muskulatur seines Sohnes. Alfons muss seiner Meinung nach “ein ganzer Mann“ werden. Ebenfalls auf ungewöhnliche Art trainiert der gewiefte Junge für den Weltraumflug. Auch den Rummelplatz-Gespenstern lehrt er das Fürchten. Auf all seinen Abenteuern begleitet ihn seine treue Freundin Micki (Claudia Mögenburg). Beide sind sich einig, sie wollen weitere Mutproben bestehen.

Eine lustige Geschichte nach den beliebten “Zitterbacke“-Kinderbüchern von Gerhardt Holtz-Baumert. Dieser Film amüsierte schon Generationen.

Welche Fluggesellschaften gab es ? 

Im Abstimmung mit der Sowjetischen Botschaft wurde am 28. April 1955 ein Beschluss des Präsidiums des Ministerrates der DDR vom 27. April 1955 mit folgendem Wortlaut veröffentlicht: „Zur Durchführung des zivilen Personen- und Frachtluftverkehrs ist mit Wirkung vom 1. Mai 1955 die deutsche Lufthansa zu gründen. Die deutsche Lufthansa untersteht dem Ministerium des Innern.“  Ab Mai 1955 war der Flugplatz Schönefeld (Südteil) als Zentralflughafen der DDR betriebsfähig. Die erste Betriebsleitung dieser Deutschen Lufthansa wurde am 1. Juli 1955 durch den Ministerrat ernannt. Dies ist zugleich auch der offizielle Gründungstag der Deutschen Lufthansa GmbH in der DDR.

 

Daraus hervor ging am 18. September 1958 die Gesellschaft für Internationalen Flugverkehr m.b.H. (kurz IF). In den ersten Jahren Betrieb die INTERFLUG ausschließlich Charterverkehr für Passagiere und Fracht.

 

Ab 1963 wurden der INTERFLUG der gesamte Luftverkehr, die Wirtschaftsdienste u.a. luftfahrtdienste der DDR übertragen. INTERFLUG betrieb den Zentralflughafen Berlin-Schönefeld sowie die Flughäfen Barth, Dresden, Erfurt, Leipzig und Heringsdorf.

 

Der Flugzeugpark setzte sich aus den sowjetischen Flugzeugtypen Il-62, Il-18, Tu-134, An-24 für den Verkehrsflug, An--2, L-60 und Z-37 sowie den Hubschraubertypen Mi-4, Mi-8, k-26 für den Wirtschaftsflug zusammen. Das Liniennetz der INTERFLUG umfasste mehr als 50.000 km und schloß mehr als 30 Flughäfen in über 20 Ländern auf drei Kontinenten ein.    

 

Warum Wohnungsprobleme ? 

Der VIII. Parteitag der SED 1971 beschloß das wohl ergeizigste Ziel der DDR. Das Wohnungsproblem sollte bis 1990 gelöst sein. Bis dahin wollte man jedem Bürger angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellen. Die dabei aufgetretenenen Probleme waren jedoch hausgemacht und entsprangen kleinkarierten Denken.

Schöner wohnen durch unsere Tat

1985
farbige Zeichnung: vor Neubauten liegen Utensilien des Malers und des Maurers
Hrs.: VAA
Gest.: Jürgen Mücke
Sammlungsbestand: Nationalrat der Nationalen Front

Schöner wohnen durch unsere Tat 1985 farbige Zeichnung: vor Neubauten liegen Utensilien des Malers und des Maurers Hrs.: VAA Gest.: Jürgen Mücke Sammlungsbestand: Nationalrat der Nationalen Front

 

So wurden zunächst möglichst viele Wohnungen neu gebaut. Das bedeutete Masse statt Klasse, wenige Grundrißvarianten, kleine Wohnungen. Individuelle Bedürfnisse fanden kaum Eingang in den Planungen. Die Altbausubstanz in den Stadtkernen wurde zum Teil vernachlässigt, zumal sie zum Teil auch noch in privater Hand waren. Strenge Kontingentierung von Stadtgas, an Heizöl war gar nicht zu denken, und die sehr niedrigen Mieten verhinderten die Eigeninitiative privater Hausbesitzer, selbst ihr Eigentum zu modernisieren.

Eine Neubauwohnung mit Fernheizung war also immer attraktiver als eine ofenbeheizte Altbauwohnung mit ihren täglichen Kohlentragen, Heizen und Ascheentsorgen im Winter. Die Vorgaben an die Wohnraumlenkung waren zunächst auch sehr strengund eng gefaßt. So war an ein Arbeitszimmer für Intelligenzler genausowenig zu denken wie ein zweites Kinderzimmer, wenn die Geschwister unterschiedlichen Geschlechtes waren.

 

Bis 1990 waren zwar theoretisch ausreichend Wohnungen (oft in schlechtem baulichen Zustand!) vorhanden, aber die Ansprüche der Menschen waren gewachsen, und kaum jemand räumte freiwillig eine große Wohnung, wenn die Kinder erwachsen waren.  Dann wurde der frei gewordene Wohnraum für das lang ersehnte Arbeitszimmer eingerichtet. Und kein monetärer Zwang regulierte in der DDR den Wohnungsmarkt.     

 

Wie wurde Gojko Mitić zum Freund der Unterdrückten ? 

Die nordamerikanischen Ureinwohner führen einen scheinbar aussichtslosen kampf um ihr Land. Längst führen die meisten Stämme ein Leben in Reservationen. Zu den wenigen die noch wirklich frei sind, gehört auch ein kleiner Stamm der Dakota. Doch als die Weißen von reichen Goldadern in den Black Hills erfahren, sollen auch diese Rothäute aus ihrem bisher vertraglich zugesicherten Gebiet vertrieben werden. Die Verhandlungen über das weitere Schicksal des Stammes finden im Fort Smith statt. Häuptlingssohn Tokei-ihto, der viel lieber gemeinsam mit Tashunka-witko den Kampf für die Freiheit fortsetzen möchte, wird auf Beschluss des Ältestenrates als Unterhändler abgesandt. Doch als die Abschiebung des Dakota-Stammes in unfruchtbares Land zur Sprache kommt, lehnt er weitere Verhandlungen ab. Die Soldaten nehmen Tokei-ihto gefangen. Unter Führung von Leutnant Roach werden die Dakota im Kampf geschlagen und umgesiedelt. Ein höherer Befehl bewirkt die Freilassung Tokei-ihtos, da er jetzt keine Gefahr mehr für das Vorhaben darstellt. Auch er wird in die Reservation gebracht, wo er seine Stammesbrüder und -schwestern überzeugen kann, nicht aufzugeben und über den Missouri nach Kanada zu fliehen, um dort wieder ungestört ein Leben in Freiheit zu führen. Nach erfolgreichem Ausbruch wird auf Tokei-ihto ein Kopfgeld ausgesetzt. Red Fox, ein skrupelloser weißer Siedler, der auch am Gold der Dakota interessiert ist, sammelt nun eine Truppe Freiwilliger um sich, um Jagd auf Tokei-ihto zu machen. Am Ufer des Missouri kommt es zum letzten, erbitterten Kampf der beiden Männer. 

 

Sprichwörtlich über Nacht wird der Jugoslawe Gojko Mitic mit seiner ersten Rolle als Tokei-ihto, Häuptling der Indianer berühmt und kann seine Popularität in weiteren Indianerfilmen noch steigern. In seinen Figuren spiegelt sich die Sehnsucht nach einem gerechten Antikapitalismus mit einem heldenhaften Vorbild, der rein, edel und selbstlos für die Unterdrückten eintritt. Spannung, Action und exotische Drehplätze waren ebenfalls ein nationaler wie internationaler Erfolgsgarant und so ist es nicht verwunderlich, dass Gojko Mitic in der DDR zum Superstar (vor allem der Kinder!) wird. 

 

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