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Was heißt eigentlich "Deutschland EUA" ?

 

EUA bedeutet Équipe unifiée d'Allemagne, und steht somit für die gesamtdeutsche Mannschaft an folgenden drei Olympischen Winter- und Sommerspielen:

  • 1956 in Cortina dÁmpezzo und Melbourne
  • 1960 in Squaw Valley und Rom
  • 1964 in Innsbruck und Tokio.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Reublik traten also dort gemeinsam an.

Bei den Spielen in Melbourne 1956 benutzte man noch die normale schwarz-rot-goldene Flagge. Ab 1960 starteten die Sportler aus West und Ost dabei unter einer gemeinsam Flagge (Schwarz-Rot-Gold mit den olympischen Ringen in der Mitte) sowie mit einer gemeinsamen Hymne, Beethovens neunte Symphonie, die "Ode an die Freude".

 

Zwischenfrage: Wäre das nicht ein guter Start für die Vereinigung beider deutschen Staaten gewesen? (gemeinsame Flagge, gemeinsame Hymne ... siehe Stalinnote)

 

Diese Konstruktion war den engen Beziehungen zwischen den Spitzen der westdeutschen Sportpolitik und dem damaligen  IOC-Chef Avery Brundage zu verdanken. Die BRD wollte mit  aller Macht eine eigenständige DDR-Mannschaft bei Olympia verhindern, was ihr auch bis inklusive der Olympischen Spiele 1964 gelang.

Erst von 1968 an wurde den politischen Realitäten Rechnung getragen. In Grenoble und Mexiko traten BRD und DDR als zwei getrennte Mannschaften an. Aber auch hier hatten sie noch die schwarz-rot-goldene Flagge mit den Olympischen Ringen und Beethovens Ode an die Freude als Hymne. Erst ab 1972 waren die beiden Teams komplett voneinander getrennt.

Wer wählte die "Fernsehlieblinge" ? 

Jahr für Jahr wählten die Leser der "Berliner Zeitung" sowie der einzigen DDR-Fernsehzeitung "FF dabei" ihre Fernsehlieblinge in verschiedenen Kategorien (Schauspiel, Moderator, Ansage, Unterhaltung, Sport u.s.w.) 

Bei einer großen Gala, die zur Hauptsendezeit im Ersten Programm des DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde, präsentierten wechselnde Moderatoren die Verleihung der Preise.

So wurde der Sport-Reporter Heinz-Florian Oertel 17 x zum Fernsehliebling gewählt. Schlagersänger Frank Schöbel schaffte es immerhin 10 mal. Petra Kusch-Lück wurde 8mal zum Fernsehliebling gekürt. Aber auch O.F. Weidling, Rolf Herricht und Helga Hahnemann schafften es mehrfach den Preis des Fernsehlieblings zu erringen.

 

 

Zwischen 1965 und 1969 wurde aber auch Karl-Eduard von Schnitzler, bekannt durch seine Politsendung "Der schwarze Kanal" viermal in Folge zum Fernsehliebling gekürt. Auch der Nachrichtensprecher Klaus Feldmann wurde 14fach vom Publikum gewählt. Unter den letzten Preisträgern, die 1989 in einer von Dagmar Frederic moderierten Galashow geehrt wurden, war auch Carmen Nebel. 

Wo und wann war der erste Auftritt der Puhdys ?

Am 19. November 1969 schaffte die Gruppe im Tivoli Freiberg ihren Duchbruch. Der Saal war zum Jugendtanz besser gefüllt als sonst. Immerhin, eine Band aus Berlin, kann man ja mal hingehen ... In den folgenden 40 Jahren haben die Jungs mehr als 20 LPs und CDs veröffentlicht und über 18 Millionen Einheiten in über 20 Ländern verkauft. Außerdem wurden sie 12 mal zur beliebtesten Rockband der DDR gewählt.

 

 

Puhdys - Ich will nicht vergessen (Denk ich an Deutschland) 

Denke ich an Deutschland, fall'n mir Gedichte ein
Klingen grosse Namen raus aus totem Stein
Und in mir ist Schweigen wie nie gekannt
Hier bin ich geboren, das ist mein Land.

Denke ich an Deutschland, ist mir auch nach Schrei'n
Faellt mir soviel Hass, Not und Elend ein
Dann seh ich die Erde zu Asche verbrannt
Hier bin ich geboren, auch das ist mein Land.

Ist alles vergessen, ist alles vergessen,
ist alles vergessen was einmal war ?

Denke ich an Deutschland und an Dich mein Kind
An alle, die in unsrer Zeit geboren sind.

Ist alles vergessen, ist alles vergessen,
ist alles vergessen was einmal war ?

(Instrumental)

Ich fühl mich vergessen, ich fühl mich vergessen,
ich fühl mich vergessen was einmal war ?

Ich fühl mich vergessen, ich fühl mich vergessen,
ich fühl mich vergessen was einmal war ?

Wie wurde der Brief von Wilhelm Pieck    im deutschen Volk aufgenommen ?  

Sowohl die damalige Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl als auch der Vorschlag des Präsidenten Wilhelm Pieck an den Präsidenten der westdeutschen Bundesrepublik, Prof. Heuß, wurden in ganz Deutschland mit freudiger Zustimmung begrüßt. Einmal mehr wurde von der Deutschen Demokratischen Republik durch diese Schritte bewiesen, daß sie bereit war, alle Hindernisse auf dem Wege zu gesamtdeutschen Beratungen zu beseitigen.

Der Zentrale Ausschuß für Volksbefragung in Westberlin wandte sich an die Abgeordneten des Bonner Bundestages mit den mahnenden Worten: „Stoßt nicht durch diktatorische Forderungen die Verhandlungstüren wieder zu, die von Ostdeutschland heute so weit geöffnet wurden für gesamtdeutsche Beratungen! Es muß eine gemeinsame Übereinkunft erzielt werden zwischen dem Wahl Vorschlag des Bundestages und dem Wahlvorschlag der Volkskammer, den Ministerpräsident Grotewohl in Aussicht gestellt hat. Das Anerbieten, das Präsident Pieck an Präsident Heuß richtete, bietet hierzu die beste Voraussetzung."

Wie kam es zur Veröffentlichung des Romans "5 Tage im Juni" von Stefan Heym in der BRD ? 

Nachdem der Roman von Stefan Heym fünfzehn Jahre lang ungedruckt blieb, wurde er bei Bertelsmann in der BRD veröffentlicht. Zugleich wuchs auch das Interesse an DDR-Literatur in der Bonner Republik.

 

Auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 1965 brachte Stefan Heym folgendes zum Ausdruck: "Ich wünsche und hoffe, daß dieses Buch etwa zur gleichen Zeit in beiden Teilen Deutschlands veröffentlicht wird. Und ich glaube, daß dieses Veröffentlichungsdatum in eine historisch absehbare Zeit fallen wird" 

Neun Jahre später, war die Zeit gekommen, das sich Wunsch und Hoffnung des Schriftstellers erfüllen sollten. C. Bertelsmann in München kündigte die Veröffentlichung dieses Buches für den 1. November 1974 an.

Das Buch war die ehrliche Auseinandersetzung eines DDR-Bürgers mit einem politischen Ereignis, das im Jahre 1953 Ost und West fast in einen Krieg gestürzt hätte. Zugleich war es eine Absage an die unsinnige Verhärtung der Fronten. Der Autor hatte sich oft genug gegen die aufdringliche, heuchlerische Anteilnahme der BRD-Massenmedien zur Wehr gesetzt.

Auf dem DDR-Schriftsteller-kongreß im November 1973 erklärte der Erzähler Jurek Becker, das westdeutsche Interesse an DDR-Literatur habe in den letzten Jahren so "erheblich zugenommen ... daß es gerechtfertigt ist, von einem "Boom' zu sprechen ... Namen und Bücher von DDR-Autoren sind dort mittlerweile nicht nur Fachleuten geläufig. Es sind nicht mehr nur Brecht und die Seghers. Man kennt Volker Braun, Stefan Heym, Hermann Kant, Ulrich Plenzdorf, Christa Wolf und viele andere".

Diese an sich begrüßenswerte Entwicklung, so Becker, werde jedoch überschattet von der "Methode" westdeutscher Rezensenten, in DDR-Büchern "zwischen den Zeilen" nach Regimekritik zu suchen und "den westdeutschen Lesern zu suggerieren, daß es sich bei einem Großteil der DDR-Literatur im Grunde um so etwas Ähnliches wie Widerstandsliteratur handelt".

Ein anderes mögliches Motiv für das damalige Interesse an DDR-Schriftstellern hatte - in einem Interview mit der West-Berliner Zeitschrift "Europäische Ideen" - Stefan Heym angedeutet: "Liegt es daran, daß die DDR-Literatur ... ihre Fähigkeit zu erzählen bewahrt hat? Während das bei sehr vielen bundesdeutschen Autoren in die Binsen gegangen ist."

 

Wie brachte Stefan Heym seinen Roman zum Druck ?

Stefan Heym wurde am 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg geboren. Er starb am 16. Dezember 2001 in En Bokek (Israel).

Als antifaschistischer Emigrant kehrte Stefan Heym 1953 in die DDR zurück. Hier arbeitete er als freier Schriftsteller und daneben publizistisch für Zeitungen und Zeitschriften.

 Die erste Fassung seines Romans hatte er 1959 abgeschlossen und 50 Manuskript-Kopien an Literaten, Politiker und Freunde verteilt. 

Aber auch in der BRD kam das Buch in den folgenden Jahren nicht zum Druck. Eine mögliche Erklärung für diese gesamtdeutsche Abstinenz ist Robert Havemanns 1970 erschienenem Buch "Fragen Antworten Fragen" zu entnehmen. Der Ost-Berliner Regimekritiker, ein Freund des Romanciers, schreibt darin, Heym zeichne in seinem Roman einerseits "zwar ein treffendes Bild der stalinistischen Parteibürokratie" und beleuchte "die ökonomischen Hintergründe der Unzufriedenheit der Arbeiter in den volkseigenen Industriewerken" -- Ablehnungsgrund Ost; andererseits übernehme er "die grundfalsche (SED-)offizielle Lesart, wonach der "17. Juni' ein von den westlichen Geheimdiensten organisiertes konterrevolutionäres Unternehmen war" Er hatte also die Wahrheit geschrieben.

Trotzdem gab Stefan Heym nicht auf. Doch er hoffte nicht nur auf die "historisch absehbare" bessere Zeit für sein Werk, sondern machte sich auch an dessen Verbesserung. "Das Thema ließ mich nicht los, und inzwischen hat, wer offenen Auges im Sozialismus lebt, manches hinzugelernt: Da war Budapest, da war Posen, da war Prag und vieles andere. So habe ich denn das Buch noch einmal geschrieben." so Stefan Heym.

Allerdings, ganz glatt ging es mit dem Buch auch diesmal nicht.

Der Münchner Kindler-Verlag, dem Heym seinen umgeschriebenen Roman im Dezember 1973 angeboten, lehnte das Manuskript im Februar 1974 ab. Dem Verlag war das revidierte Buch wohl noch nicht revidiert genug.

Schließlich brachte Bertelsmann das Buch (und noch weitere DDR-Literatur) auf den westdeutschen Büchermarkt. So erschien Im August 1974 eine Anthologie "Neue Prosa aus der DDR", die ebenfalls ursprünglich von Kindler geplant war. Herausgeber: Stefan Heym.

Unser Puzzle des Monats

Im Jahre 1955 erscheint das erste mal Meister Nadelöhr im Fernsehen. Eckart Fiedrichson übernimmt diese Rolle. Eine weitere wichtige Rolle spielt Heino Winkler. Er kommt zu den Kindern als Meister Briefmarke. Schnatterinchen (auch Schnattchen genannt) trat erstmals 1959 auf. Sie wurde von Heinz Schröder und Friedrich Kurze geschaffen. Pittiplatsch        (auch Pitti genannt) hatte seinen ersten Auftritt am 17. Juni 1962.

 

Die Sendung "Zu Besuch im Märchenland" begann über Jahre hinweg mit dem Lied unseres Meister Nadelöhr. Er spielte es auf seiner Schneider-Elle gespielten Lied (das folgenden Text hatte):

Ich komme aus dem Märchenland,
schnibbel-die-schnabbel-die Scher,
bin allen Kindern wohlbekannt
und reiste weit umher.
Die schönsten Märchen kenne ich
und alle, alle Kinder freuen sich,
schnibbel-die-schnabbel-die Scher,
aus Meister Nadelöhr.

Zum Ende der Sendung erklang das Lied (mit diesem Text):

Das Spiel ist aus, ich muss nun gehn,
schnibbel-die-schnabbel-die Scher,
und sage euch auf Wiedersehen,
ein andermal noch mehr.
Dann hält wie stets, ihr habt doch Zeit
, viel Neues schon für euch bereit,
schnibbel-die-schnabbel-die Scher,
der Meister Nadelöhr. 

 




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Was war die Hauptaufgabe zum Monat der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft 1954 ?

 

„Deutschland wird vereinigt werden"

diese Worte voll Kraft und Siegeszuversicht, dem deutschen Volk tief aus dem Herzen gesprochen, sagte Genosse W. M. Molotow bei seinem Besuch in Berlin. Der in der Note der Regierung der Sowjetunion an die Westmächte am 23. Oktober 1954 unterbreitete Vorschlag —, noch im November dieses Jahres auf einer Außenministerkonferenz über Maßnahmen zur raschen Wiedervereinigung Deutschlands auf friedlicher und demokratischer Grundlage, über die Durchführung freier gesamtdeutscher Wahlen, den unverzüglichen Abzug aller Besatzungstruppen aus allen Teilen Deutschlands und über die Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit in Europa zu beraten, war ein neuer großer Beitrag zur Lösung der Lebensfragen unserer Nation auf friedlicher Grundlage. 

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