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Gab es auch in den sozialistischen Ländern ein großes Radrennen?   

 
Die Internationale Friedensfahrt  („Course de la Paix“) war in den sozialistischen Staaten bis 1989, das international bedeutendste Radrennen. Bis auf wenige Ausnahmen  führte die Strecke durch Prag, Warschau und Berlin.  Die Friedensfahrt wurde erstmalig 1948 ausgetragen und fand zunächst zwischen Warschau und Prag statt. Veranstalter waren die Zeitungen Rudé právo aus Prag und Trybuna Ludu aus Warschau.
 
Bernhard Trefflich (2.v.r.) nach seinem Sieg beim ersten Lauf der DDR-Meisterschaft im Straßenfahren 1953 in Riesa.Bernhard Trefflich (2.v.r.) nach seinem Sieg beim ersten Lauf der DDR-Meisterschaft im Straßenfahren 1953 in Riesa.
 
Ab 1952 beteiligte sich auch die DDR und so führte das Rennen auch in die Hauptstadt unserer Republik, Berlin. Fortan führte die Friedensfahrt in wechselnder Streckenführung jedes Jahr im Mai durch die Hauptstädte der drei teilnehmenden Staaten Polen, Tschechoslowakei und DDR. Veranstalter für das Gebiet der DDR war die Tageszeitung "Neues Deutschland".  Offizielles Symbol für die Friedensfahrt wurde Picassos weiße Taube.

Der spätere Straßenrad-Weltmeister Gustav-Adolf "Täve" Schur wurde 1955 der erste Gesamtsieger für die DDR. Ein Jahr später trat erstmals ein Team aus der BRD an. Die erste Etappe für die Bundesrepublik gewann der spätere Bundestrainer Peter Weibel im Jahre 1976.
 
Anfang der 1950er Jahre suchte der DDR-Rundfunk eine geeignete Fanfare für die Friedensfahrt-Berichterstattung und wählte die Rundfunkproduktion des Komponisten Paul Noack-Ihlenfeld. Fortan wurde die Friedensfahrt-Fanfare zu Beginn jeder Rundfunkübertragung sowie zu allen Siegerehrungen gespielt. Schon bald etablierte sie sich als markante Erkennungsmelodie der Friedensfahrt. Später wurde sie in der DDR zum Symbol des Radsports allgemein und war wesentlicher Bestandteil bei allen Massensportbewegungen in der DDR.
 

 

Was geschah mit der "Fritz Heckert" ? 

 

Finanziert konnte der Bau dieses Schiffes aus zusätzlichen Leistungen und Mitteln vieler volkseigener Betriebe werden. Zudem spendeten die Bürgerinnen und Bürger unseres sozialistischen Vaterlandes über 30 Millionen Mark.

Die Kiellegung fand am 28. November 1959 statt. Am 25. Juni 1960 lief die "Fritz Heckert" vom Stapel. Bereedert durch den VEB Seereederei Rostock wurde das Schiff am 15. April in Dienst gestellt. Am 1. Mai 1961 lief die "Fritz Heckert" zur Jungfernreise aus. Erster Kapitän war Willi Leidig.

Den Passagieren standen 112 Zweibett-, 33 Dreibett- und 14 Vierbettkabinen, 2 Schwimmbäder sowie umfangreiche gastronomische und kulturelle Einrichtungen zur Verfügung. Bis zu ihrer Außerdienststellung am 2. Mai 1972 war die "Fritz Heckert" im Ostseeraum im Einsatz und machte Reisen nach Island sowie ins Mittelmeer.

 

Das FDGB-Urlauberschiff "Fritz Heckert" im Hafen Wismar im Jahre 1964Das FDGB-Urlauberschiff "Fritz Heckert" im Hafen Wismar im Jahre 1964

 

Das FDGB-Urlauberschiff lief während seiner Dienstzeit 59 Häfen in 24 Ländern an. Dabei legte es 494.345 Seemeilen zurück und beförderte über 63.000 Fahrgäste. Festgemacht an den Liegeplätzen 2 und 3 des Seehafen Stralsund wurde aus dem Urlauberschiff im Mai 1972 ein schwimmendes Arbeiterwohnheim des VEB Volkswerft, Stralsund.

Am 15. April 1982 übernahm der VEB Deutfracht-Seereederei Rostock die "Fritz Heckert", der sie auch als Wohnschiff mit gleichem Liegeplatz nutzte. Ebenfalls als Wohnschiff dient sie seit 1986 dem VEB Kombinat Kernkraftwerg Bruno Leuschner, Greifswald.

Anfang 1991 wurde die in Hamburg ansässige Stahlbaufirma Gulf-Offshore-Engineering neuer Eigner der "Fritz Heckert“. Es wurde zum Hotelschiff umgebaut und kam in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Einsatz. Dort wechselte es mehrmals den Besitzer. In einer Reportage im N3 wurde darüber berichtet, dass das Schiff 1994 als „GULF FANTASY“ einen arabischen Besitzer hatte. In Dubai wurde das Schiff unbeweglich als schwimmendes Hotel genutzt. Später wurde die „GULF FANTASY“ an einen indischen Schiffsmakler verkauft und dann nach Mumbai zur Verschrottung gebracht. Das Schiff erreichte Mumbai am 4. März 1999 zum Abriss. 

 

Was hat "Der Rat der Götter" mit der deutschen Industrie zu tun? 

Als Dank für die Unterstützung Hitlers im Wahlkampf steigert sich das Auftragsvolumen der IG Farben nach der Machtergreifung 1933 rapide. Der Chemiker Dr. Hans Scholz wird dazu angehalten, an der Erforschung von Raketentreibstoffen, Sprengstoffen und Giftgas zu arbeiten. Doch die IG Farben beschränkt sich nicht auf das inländische Geschäft: Dank geschickter Verträge mit amerikanischen Unternehmen verdient der Konzern während des Zweiten Weltkrieges auch am Bombenkrieg der Alliierten. Als nach dem Kriegsende die Verantwortlichen in Nürnberg vor Gericht stehen, regt sich einzig bei Scholz das Gewissen.

Kurt Maetzig dokumentiert in diesen DEFA-Spielfim die Verflechtungen zwischen Industrie und Politik sowie zwischen deutscher und amerikanischer Wirtschaft vor und während des Zweiten Weltkrieges. Nicht zuletzt dank dieser Verbindungen gelang es dem Aufsichtsrat der IG Farben - der sich selbst als "Rat der Götter" bezeichnete - nach Kriegsende, relativ ungeschoren davonzukommen. Aufgrund des wenig schmeichelhaften Themas war eine Aufführung in den BRD-Kinos von westdeutscher Seite nicht erwünscht. 

 

Welches war das schwerste Eisenbahnunglück in der DDR ?  

 

Der Frontalzusammenstoß zweier Züge war der schwerste Eisenbahnunfall der Deutschen Reichsbahn in der DDR. Damals starben 59 Menschen. Der Unfall geschah am 15. Mai 1960 gegen 20:20 Uhr zwischen den Bahnhöfen Leipzig-Mockau und Leipzig Hauptbahnhof.  

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Die Züge stießen in der Nähe des Einfahrvorsignals und der Berliner Brücke, auf Höhe der Leipziger Wollkämmerei frontal zusammen. Mehrere Waggons beider Züge entgleisten. Neben den tödlich Verunglückten gab es 240 Verletzte. Auch der Lokführer des einen Zuges befand sich unter den Toten.

Ministerpräsident Otto Grotewohl erteilte dem Minister für Verkehrswesen, Erwin Kramer Sondervollmacht und betraute ihn mit der Leitung der Hilfsaktion für die Betroffenen und deren Angehörige. Dieser begab sich noch in der gleichen Nacht an den Unfallort. 

Wie der 1. Mai zum Kampf- und Feiertag erklärt wurde

Auf Beschluß des Pariser Kongresses der II.Internationale wurden am 1. Mai 1890 in einer Reihe von Ländern Europas und Amerikas Massendemonstrationen, Streiks und Kundgebungen der Arbeiter durchgeführt mit der Forderung nach dem 8-Stundentag und die Erfüllung anderer Beschlüsse des Kongresses. Seitdem wird der 1. Mai alljährlich von den Arbeitern aller Länder als Kampftag der revolutionären Kräfte und und der internationalen Solidarität des Proletariats gefeiert, so auch in der DDR ! 

 

Wie reagierten die Kommunisten

in der BRD auf den Generalvertrag ?

 

 

 

Wer oder was war Simson ? 

 

Die Ursrpünge der Firma Simson gehen zurück ins Jahr 1845 als der Stahlhammer von den Brüdern Simson gekauft wurde. Anfangs wurden Waffen und Fahrräder gebaut.Ab 1908 wurden auch Fahrzeuge gebaut so auch der Simson Supra.
Nach dem 1. Weltkrieg war Simson Suhl die einzige deutsche Firma die Maschinengewehre prodzieren durfte. Dies erklärt auch warum die Firma kurz nach Machtergreifung der Nazis zwangsweise entzogen wurde.Der Firmenname war nun Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. (BSW).

Das S50 kann als Nachfolger der Vogelserie-Modelle Star und Habicht angesehen werden, da diese Baureihen zugunsten der S50-Produktion eingestellt wurden. Allerdings ist/war das S50 ein völlig neu konstruiertes Kleinkraftrad. Das grundlegende Konzept sowie das Design stammten im Wesentlichen von den Formgestaltern Clauss Dietel und Lutz Rudolph. Die Fahrwerkskonstruktion wurde von allen Nachfolgemodellen, wie dem S51, S70, S53 usw. nahezu unverändert übernommen.Es war wegen seines für damalige Verhältnisse sportlichen Aussehens besonders bei den Jugendlichen in der DDR beliebt und begehrt. Bis auf Details wie Tank und Scheinwerfergehäuse unterscheidet es sich äußerlich kaum vom Nachfolgemodell S51. Das Kleinkraftrad besitzt eine Weiterentwicklung des in der Schwalbe und dem Star verwendeten 50ccm;-Zweitaktmotors mit der Bezeichnung M53/1 KF (KF= Kickstarter & Fußschaltung). 
Quelle: WikipediaDas S50 kann als Nachfolger der Vogelserie-Modelle Star und Habicht angesehen werden, da diese Baureihen zugunsten der S50-Produktion eingestellt wurden. Allerdings ist/war das S50 ein völlig neu konstruiertes Kleinkraftrad. Das grundlegende Konzept sowie das Design stammten im Wesentlichen von den Formgestaltern Clauss Dietel und Lutz Rudolph. Die Fahrwerkskonstruktion wurde von allen Nachfolgemodellen, wie dem S51, S70, S53 usw. nahezu unverändert übernommen.Es war wegen seines für damalige Verhältnisse sportlichen Aussehens besonders bei den Jugendlichen in der DDR beliebt und begehrt. Bis auf Details wie Tank und Scheinwerfergehäuse unterscheidet es sich äußerlich kaum vom Nachfolgemodell S51. Das Kleinkraftrad besitzt eine Weiterentwicklung des in der Schwalbe und dem Star verwendeten 50ccm;-Zweitaktmotors mit der Bezeichnung M53/1 KF (KF= Kickstarter & Fußschaltung). Quelle: Wikipedia

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Werke weitgehend demontiert und als Reparationszahlung in die Sowjetunion verbracht. Mit dem Rest wurde die Produktion von Jagdwaffen, Kinderwagen und Fahrrädern wieder begonnen. 1946 wurde Simson & Co. Suhl, in die sowjetische Aktiengesellschaft SAG Awtowelo (AWO) eingegliedert. Ab 5. März 1947 hieß der Betrieb Staatliche Aktiengesellschaft "Awtowelo" Werk vorm. Simson & Co, Suhl (Thür.)

Im Jahre 1948, erhielt das Werk von der sowjetischen Militäradministration (SMAD) den Befehl, ein seitenwagentaugliches Motorrad mit 250-cm³-Viertaktmotor zu bauen. Es entstand die AWO 425. Am 1. Mai 1952 wurde das Werk als VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl ein volkseigener Betrieb. Produziert wurden neben der AWO 425 (von da an als Simson Typ 425 bezeichnet).
1964 wurde die Produktion der Simson 425 Sport, zugunsten der Mopedproduktion eingestellt.

 Auch Schwester Agnes (im von der DEFA produzierten Fernsehfilm aus dem Jahr 1975) kam einst mit der Schwalbe. 

Die Simson „Schwalbe“ ist ein vom VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl bzw. später VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ unter dem Markennamen Simson hergestelltes Kleinkraftrad. Die erste Baureihenbezeichnung der Schwalbe lautet KR51 (KR steht für Kleinroller; die 5 für den Nennhubraum von 50 ccm; die 1 dient der Unterscheidung zum Vorgänger, dem KR50). Insgesamt gab es drei Baureihen mit zusammen acht Modellen.
Quelle: WikipediaAuch Schwester Agnes (im von der DEFA produzierten Fernsehfilm aus dem Jahr 1975) kam einst mit der Schwalbe. Die Simson „Schwalbe“ ist ein vom VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson Suhl bzw. später VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann“ unter dem Markennamen Simson hergestelltes Kleinkraftrad. Die erste Baureihenbezeichnung der Schwalbe lautet KR51 (KR steht für Kleinroller; die 5 für den Nennhubraum von 50 ccm; die 1 dient der Unterscheidung zum Vorgänger, dem KR50). Insgesamt gab es drei Baureihen mit zusammen acht Modellen. Quelle: Wikipedia

Nach 1990 wurde Simson von der Treuhandanstalt abgewickelt und wieder neu gegründet als Suhler Fahrzeugwerk GmbH. Die Mokickbaureihen wurden modernisiert. Nach mehreren Beinahe-Insolvenzen musste die Firma am 28. Juni 2002 Insolvenz anmelden. Der Firmenbesitz wurde 2003 versteigert.

 

Am 8. Mai ist der 70. Jahrestag des Tages der Befreiung - Doch was ist davon Heute noch übrigbeblieben ?

Vor 70 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regimes des Hitler-Faschismus. Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Antihitlerkoalition gestoppt.

Es waren die Angehörigen der Streitkräfte der Alliierten, vor allem die Angehörigen der sowjetischen Armee, die die Hauptlast des Krieges trugen, die diese Bedrohung auch militärisch zerschlugen. 
Es waren die Partisanen und Widerstandskämpfer in allen vom deutschen Faschismus okkupierten Ländern, die ihr Leben einsetzten für die Freiheit ihrer Heimat.

Teil dieser Antihitlerkoalition waren auch deutsche Antifaschisten, die illegal in Deutschland, in den Reihen der Partisanen oder gemeinsam mit den alliierten Streitkräften für die Befreiung ihres eigenen Landes kämpften.

Der 8. Mai 1945 ist damit der Tag der Befreiung für alle vom deutschen Faschismus bedrohten Völker, für die Inhaftierten der faschistischen Konzentrationslager, die noch in der Agonie des NS-Regimes auf Todesmarsch geschickt worden waren, für die Zwangsarbeiter, die in verschiedenen Formen Sklavenarbeit für die deutsche Industrie, die Landwirtschaft und Kriegspolitik leisten mussten, für die Nazigegner in Deutschland selber.

In der DDR war dieser Tag in den Jahren von 1950 bis 1966 und 1985 gesetzlicher Feiertag.

Der Antifaschismus der DDR gehörte zu ihrem Gründungskonsens, ganz im Unterschied zur BRD. Heute wird er als verordnet verleumdet. Und: Von der DDR ging niemals Krieg aus. Grund genug, sich mit dem Erbe der DDR zu befassen und sich positiv auf sie zu beziehen.

 

Die Zerschlagung der kapitalistischen Eigentumsverhältnisse ist die Grundlage für die Realisierung der Losung "NIE WIEDER FASCHISMUS! NIE WIEDER KRIEG!". Deshalb wird die DDR von den Herrschenden so gehasst. 

Wir haben da einen äußerst interessanten Artikel gefunden, welche wir euch nicht vorenthalten möchten. zu den Artikel

 

 

Gab es auch eine Sendung zum Strassenverkehr ? 

 

Jeden zweiten Donnerstag wurde "Das Verkehrsmagazin" um 19:00 Uhr im Fernsehen der DDR 1 mit dem Genossen Rolf-Dieter Saternus, Oberstleutnant der Volkspolizei der DDR moderiert.

 

Oberstleutnant Rolf-Dieter SaternusOberstleutnant Rolf-Dieter Saternus

Der Genosse in der Uniform der Volkspolizei stellte die neusten Errungenschaften des sozialistischen Automobilbaus vor und gab Tips für Instandhaltung und Wartung der Fahrzeuge. Ein wichtiger Bereich war das Verhalten und die Sicherheit im Strassenverkehr.

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