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Welches war das beliebteste Waschmittel?

Das Warenzeichen "Spee" wurde 1966 angemeldet. Der name leitet sich aus dem Begriff "SPE zial E ntwicklung" ab. Ab 1968 wurde dann im VEB Waschmittelwerk Genthin das Waschmittel hergestellt. Es wurde sehr schnell zum beliebtesten Waschmittel und lief "Milwa" schon bald den Rang ab. So wurde es das meistgekaufte Waschmittel in der DDR. Ab 1973 gab es dann "Spee gekörnt" und ab 1980 "Spee Color".  

 

   

 Wie wurden die Kinder in den ersten Jahren unserer Republik gebildet? 

Alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren unterlagen der Schulpflicht. Der Unterricht war kostenlos. Die Schüler lernten im Alter von 6 bis 14 Jahren zunächst in der Grundschule. Danach besuchten sie bis zum 18. Lebensjahr die Berufsschule. Jugendliche, die nach Abschluß der Grundschule in die Oberschule eintraten waren von der Berufsschulpflicht befreit. Den Berufsschülern stand die Möglichkeit offen, nach ihrem Abschluß noch 2 Jahre eine Fachschule zu besuchen. Die Absolventen der Oberschule wurden zum Studium an den Universitäten und anderen Hochschulen zugelassen. Bevorzugt wurden die Kinder der Werktätigen in die Oberschule aufgenommen. 

 

Fröhliches Treiben im Zeltlager
der Pionierrepublik „Ernst Thälmann“
in der Wuhlheide bei BerlinFröhliches Treiben im Zeltlager der Pionierrepublik „Ernst Thälmann“ in der Wuhlheide bei Berlin

Besondere Bedeutung für die erfolgreiche Durchführung der Schulreform auf dem Lande hatte die Schaffung sogenannter Zentralschulen. Diese Schulen, an denen eigene Internate angeschlossen waren, erschlossen der Landjugend die Möglichkeit, in einer vollständigen 8-Klassen-Grundschule zu lernen. Sie bildeten eines der wirksamsten Mittel, um die Rückständigkeit der Dorfschule gegenüber der Stadtschule zu überwinden.

 

Welche Reformen gab es später ? 

Es kam zu Reformen, die sowohl in den ländlichen als auch in den städtischen Grundschulen große Veränderungen einleiteten. So wurde von der 5. Klasse ab Russisch als Pflichtfach eingeführt. Ferner wurde der Unterricht in Rechnen und Biologie verbessert. Der russische Sprachunterricht war für die Bildung und Erziehung der deutschen Jugend von ausgesprochen großer Bedeutung. Er half, sich mit den Erfolgen der UdSSR beim Aufbau des Sozialismus sowie mit den wissenschaftlichen, künstlerischen und kulturellen Leistungen der Sowjetunion näher vertraut zu machen. Der Unterricht in Geschichte, Literatur und anderen Fächern weckte bei den Schülern das richtige Verständnis für das gesellschaftliche Leben. Er lehrte sie, den Faschismus sowie die Feinde des Friedens und des Fortschritts zu erkennen.  Aber er trug auch dazu bei, die große Rolle der UdSSR bei der Befreiung Deutschlands zu klären, und stärkte den Zuspruch der jungen Menschen gegenüber der demokratischen Ordnung.

Nachdem die Volkskammer der DDR im Dezember 1959 ein neues Schulgesetz verabschiedet hatte, wurde die Schulpflicht auf das zehnte Schuljahr ausgedehnt.

Das "Gesetz über die sozialistische Entwicklung des Schulwesens in der DDR" sah vor, bis zum Jahr 1964 die zehnklassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule schrittweise für alle Kinder einzuführen. 

Unser Puzzle des Monats

Im Jahr 1955 erscheint das erste Mosaik-Heft mit den Digedags. Dig, Dag und Digedag werden zu den beliebtesten Comic-Figuren. 1976 werden sie von den Abrafaxe abgelöst.

Kaum einer bekam ihn zu Gesicht, aber jedes Kind kannte seine Arbeit. Er war Comic-Zeichner in der DDR. Seine Figuren genießen Kult-Status. Sein Name war Hannes Hegen. Doch seine Figuren blieben im Gedächtnis der Menschen bis heute erhalten. Sie sind die Haupthelden des MOSAIK, drei kleine Kerle voller Witz und Temperament, die sich durch Zeit und Raum bewegen und dabei die unglaublichsten Abenteuer erleben: 

  • Dig: schwarzhaarig, mit Knollennase
  • Dag: blond und verwegen
  • Digedag: mit rotem Haarschopf, schlank und größer als seine Gefährten

Mit Witz und Einfallsreichtum meistern sie alle Probleme und helfen denen, die ihren Beistand brauchen. Sie sind nicht vollkommen, aber überaus liebenswert, so wie unsere Republik. Von 1955 bis 1975 erlebten die Digedags in 223 Heften viele spannende Abenteuer. 




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Was zeigte die Rumpelkammer von Willi Schwabe ? 

Willi Schwabe stieg immer und immer wieder mit seiner alten Laterne auf den Dachboden, in seine alte "Rumpelkammer". Liebevoll betrachtete er dort alte herumstehende Requisiten. Zu jeden Gegenstand auf den er dort stößt, fällt ihn ein alter Spiel- oder Revuefilm ein. Meist handelte es sich um einen alten Ufa-Film. Dabei fallen ihm Jahrestage, Geburtstage von Schauspielern ein oder er antwortet auf Zuschauerbriefe. Zwischen den Filmen erzählt er kleine Anekdoten, als hätte er die alten Ufa-Stars selbst gekannt. 

 

Die Rumpelkammer war Anfang der 60er-Jahre eine der beliebtesten DDR-Sendungen sowohl bei Ost- als auch bei Westdeutschen und nicht nur bei Alten, sondern auch bei Jungen. Ab 1962 hieß sie Willi Schwabes Rumpelkammer. Willi Schwabe verstarb nach 387 Ausgaben im Jahr 1991.

 

Welche Sendung war Weihnachten im Fernsehen angesagt ? 

Es war eine schöne Zeit, als Margot Ebert und Heinz Quermann vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum Märchen vorlesen ließen und Weihnachtslieder singen. Am ersten Weihnachtsfeiertag, pünktlich um 11 Uhr begrüßten sie ihre Zuschauer mit Stars und Sternchen wie:

Costa Cordalis, Herbert Roth, Peter Schreier, Eberhard & Stefanie Hertel, Spejbl & Hurvinek, Andy Borg, Ireen Sheer, Aurora Lacasa, Regina Thoss, Frank Schöbel, Paola, Karel Gott, Dagmar Frederic, Rex Gildo, Eberhard Cohrs, Herbert Köfer, Lena Valaitis, Monika Hauff & Klaus Dieter Henkler u.v.a.

 

 

Das DDR-Fernsehen strahlte 35mal die von jung und alt beliebte Unterhaltungsshow »Zwischen Frühstück und Gänsebraten« aus. 

Der DEFA-Märchenfilm "Das singende, klingende Bäumchen" wurde im Jahre 1957 von Francesco Stefani geschaffen.

Darsteller: Christel Bodenstein (Prinzessin), Eckart Dux (Prinz/Bär), Richard Krüger (Zwerg), Maria Besendahl (Kräuterweib), Fredy Barten (Minister) u.v.a

Wie kam es zur Verfassung der DDR ?

In den Jahren der antifaschistischdemokratischen und der sozialistischen Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse hat sich die Arbeiterklasse im Bündnis mit den werktätigen Bauern und allen fortschrittlichen und demokratischen Kräften des Volkes Schritt für Schritt eine starke sozialistische Staatsmacht aufgebaut In den Händen des werktätigen Volkes war und ist sie ein wirksames Instrument zur Organisierung der neuen gesellschaftlichen Verhältnisse und eine scharfe und bewährte Waffe für den Schutz der Errungenschaften des Volkes.

Der Aufbau unseres Staates ist das Ergebnis eines historischen Entwicklungsprozesses, in dem die Werktätigen unter Führung der Arbeiterklasse gelernt haben, die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung immer besser zu beherrschen, ihre Macht wirksam zu gebrauchen, sie einzusetzen für die Lösung der Aufgaben der Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse, vor allem der allseitigen Entwicklung der Menschen selbst.

Unsere Arbeiter-und-Bauern-Macht entstand durch die zielstrebige Weiterführung der Errungenschaften, Erkenntnisse und Grundsätze der antifaschistisch-demokratischen Ordnung, die von 1945 bis 1949 geschaffen worden ist.

Das Programm der KPD von 1945 und das der SED von 1946 zeigten den Bürgern Deutschlands den Weg aus der Katastrophe des Hitlerkrieges zu einem neuen demokratischen und fortschrittlichen Deutschland. 

 

 

 

Die Verfassung des Jahres 1949 hatte uns und unserem sozialistischen deutschen Staat gute Dienste beim Voranschreiten in eine glückliche Zukunft und bei der Errichtung der Fundamente des Sozialismus geleistet. Die im Lufe der Zeit neu entstandenen Bedingungen unserer gesellschaftlichen Entwicklung, die wir selbst geschaffen hatten, die neuen Aufgaben und die weiteren Horizonte der sozialistischen Gesellschaft und des sozialistischen deutschen Staates erforderten jedoch eine neue und zeitgemäße Verfassung.

Gestützt auf unsere Errungenschaften war es jetzt nun unsere Aufgabe, das entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus zu gestalten. Es würde durch eine starke
sozialistische Staatsmacht, durch die allseitige Entfaltung der sozialistischen Demokratie, durch ein hohes Niveau und rasches Wachstum der gesellschaftlichen Produktivkräfte, durch stabile sozialistische Produktionsverhältnisse, durch einen hohen Bildungsstand des ganzen Volkes und durch die ständige Verbesserung seiner Arbeits- und Lebensbedingungen gekennzeichnet sein. Sozialistische Ideologie und Kultur durchdrangen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. 

Unsere Verfassung sollte zeigen, daß die Arbeiterklasse im Bündnis mit den Genossenschaftsbauern, der Intelligenz und den anderen werktätigen Schichten, daß die Kräfte des historischen Fortschritts, der Demokratie und des Sozialismus in der DDR ein für allemal gesiegt hatten.

Zwei ganze Zeitalter trennten uns von der zurückgebliebenen
Gesellschafts- und Staatsordnung in Westdeutschland, die weiter nichts vertraten, als die imperialistische deutsche Vergangenheit. In der DDR wurde bewiesen, daß die Werktätigen aller Schichten unter Führung der Arbeiterklasse und ihrer Partei eine große staatsbildende Kraft waren und über die Fähigkeit zur Führung und Entwicklung des sozialistischen
Staates, seiner Wirtschaft und Kultur verfügten. In der Deutschen Demokratischen Republik war die Herrschaft der Millionen des werktätigen Volkes, das erfolgreich sein Leben und sein Schicksal selbst bestimmt,e war die sozialistische Gesellschaftsordnung solide fundiert. 


Unsere sozialistische Republik leistete ihren Beitrag zur Sicherung des Friedens in Europa und in der Welt und vor allem zur Entwicklung der sozialistischen Völkergemeinschaft. Die Liebe zu unserem sozialistischen Vaterland, der DDR, war verbunden mit der Treue zu den hohen Ideen des sozialistischen Internationalismus. 

Die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik schlossen
sich noch enger zusammen und festigten ihre sozialistische Gemeinschaft. Die Deutsche Demokratische Republik brauchte und prägte schöpferische Menschen. Sie ermöglichte und gewährleistete allen ein sinnerfülltes, kulturvolles, glückliches Leben.

Die sozialistische Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik sollte das Grundgesetz für eine deutsche Politik des Friedens, der Demokratie, des Sozialismus und der
Völkerfreundschaft werden.

Wie entstand die Grundorganisation der Jungen Pioniere ? 

Unsere Pionierorganisation war eine Organisation für Schulkinder. Sie war Teil des einheitlichen sozialistischen Schulsystems und fest in die Schulen integriert. Als Vorstufe zur FDJ bereitete sie die Jungen und Mädchen auf ihre Mitgliedschaft in der FDJ vor. An Tagen mit Fahnenappell trugen wir mit Stolz unser blaues (später rotes) Halstuch. Auch an den Pioniernachmittagen und an Feiertagen, wie dem 1. Mai und dem Pioniergeburtstag war das Tragen des Halstuches erwünscht.

 

Bereits im Juni 1946 wurde auf dem I. Parlament der FDJ beschlossen, Gruppen für Kinder zu gründen. Die Gründung unserer Pionierorganisation Junge Pioniere erfolgte am 13. Dezember 1948 auf Grundlage der Beschlüsse der SED. Erste Vorsitzende unseres Verbandes wurde ab 1949 Margot Feist (später Honecker) . Vorbild für die Gründung war die sowjetische Pionierorganisation Wladimir Iljitsch lenin. Bereits in den Jahren der Weimarer Republik hatte die KPD eine Kinderorganisation namens Jung-Spartakusbund gegründet.

 

 

Jungpioniere, das waren die Schüler der 1. bis 3. Klasse (im Alter von 6 bis 10 Jahren). Sie trugen zu besonderen Anlässen blaue Halstücher.

Auf dem Pionierausweis der Jungen Pioniere standen auch die Gebote der Jungpioniere. 

 

 

Thälmannpioniere, das waren die Schüler der 4.–7./8. Klasse (im Alter von 9/10 bis 13/14 Jahre) wurden nach dem KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann genannt und trugen zu feierlichen Anlässen (bis zum 10. Dezember 1973) ebenfalls ein blaues (ab da schrittweise ein rotes Halstuch) Für die Thälmannpioniere galten die Gesetze der Thälmann-Pioniere.

Am Ende der 7. Klasse oder am Anfang der 8. Klasse endete mit der Aufnahme in die Freie Deutsche Jugend (FDJ) ihre Mitgliedschaft in der Pionierorganisation.

Wie gestaltete sich das "Haus des Lehrers" ?

Die Grundsteinlegung des "Haus des Lehrers" war am 12. Dezember 1961. Nach knapp 3 Jahren Bauzeit wurde es am 9. September 1964 eröffnet. Es war das das erste Hochhaus der DDR, das in Stahlbeton-Skelettbauweise und mit Curtain-Wall-Fassade errichtet wurde. Das Hochhaus hat 12 Geschosse und ist 54 Meter hoch. Die Säulen im Erdgeschoss tragen die gesamte Konstruktion. Die vorgehängte Aluminium-Glas-Fassade, die dem Gebäude eine deutliche, optische Struktur verleiht, war eine technische Neuerung und wurde zum Exportschlager in andere sozialistischen Länder. Als Kontrast zur geometrisch streng gegliederten Fassade verläuft rund um das dritte und vierte Geschoss das riesige Mosaik Womackas, das im Volksmund auch als „Bauchbinde“ bezeichnet wurde. Dahinter verbarg sich ursprünglich die Bibliothek des Kulturhauses. Die anderen Räumlichkeiten dienten Schulungen und Konferenzen. Auch ein Café war in dem öffentlich zugänglichen Haus untergebracht. Eine Besonderheit dieses Baus resultiert aus seinen ungewöhnlich hohen Geschosshöhen. Die heutigen Büros haben lichte Raumhöhen von über drei Metern.

 



Leicht nach hinten versetzt, platzierte Henselmann neben das streng rechteckige Hochhaus den kreisförmigen Kuppelsaal der Kongresshalle (für rund 1.000 Teilnehmer!). Hier legte der Architekt der DDR besonderen Wert auf gute Akustik. Im unauffällig gestalteten Verbindungsriegel zwischen Kongresshalle und Haus des Lehrers befanden sich zusätzlich ein „Gelber Saal“ mit 300 Plätzen sowie ein „Weißer Saal“ mit 250 Plätzen und Bühne.

 

An die Nachgeborenen 

von Bertolt B r e c h t 

 

III. Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.

Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

Dabei wissen wir ja: 
Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
Verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser. Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein.

Ihr aber, wenn es soweit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unsrer
Mit Nachsicht.

Wie geht die Geschichte vom "singenden, klingenden Bäumchen" ?

Es war einmal eine schöne, aber hochnäsige Prinzessin, ein böser Zwerg, ein junger Prinz – der zum Bären wurde – und ein Bäumchen, das nur singt, wenn die Königstochter wahrhaft liebt.

Wer erinnert sich nicht an die Schaukel aus Tauben, den großen Goldfisch oder das versteinerte Pferd?
Für Generationen gehört der fast 60jährige Märchenklassiker immer noch zum festen Bestandteil der Weihnachtszeit und hat bis heute nichts von seinem Zauber verloren.

 

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