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Was geschah wann ?

 

Wichtige Ereignisse im August 

 

01.08.1953

In der DDR wird der Verkauf von Eisenbahnfahrkarten nach Berlin (Ost) vorübergehend eingestellt. Diese Maßnahme richtet sich gegen die in Berlin (West) angelaufene Lebensmittelhilfsaktion für die Bevölkerung der DDR. 

 

01.08.1953 

Die »Industrie- und Handelskammer der DDR« wird in Ost-Berlin errichtet. Die ursprünglichen IHK hatten ihre Tätigkeit am 31. 3. eingestellt. (6, S. 35)

 

01.08.1965

Der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht erklärt im DDR-Fernsehen, wer die Überwindung der deutschen Spaltung wünsche, der dürfe auf keinen Fall der CDU bei der Bundestagswahl am 19. September seine Stimme geben.

 

01.08.1983

Der CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß fordert Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) zum Rücktritt auf. Lambsdorff hatte den von Strauß vermittelten Milliardenkredit an die DDR wiederholt kritisiert. 

 

03.08.1951

Walter Ulbricht, stellvertretender Ministerpräsident der DDR, enthüllt in Ost-Berlin das erste Stalin-Denkmal in Deutschland. 

 

03.08.1954

Der Staatssicherheitsdienst der DDR (SSD) gibt die Verhaftung von zahlreichen Agenten des US-amerikanischen Geheimdienstes und bundesrepublikanischer Verfassungsschutzämter bekannt.

 

04.08.1954

Die DDR gewährt dem übergelaufenen Präsident des Amtes für Verfassungsschutz, Otto John, politisches Asyl.

 

06.08.1970

DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht fordert die Staatsoberhäupter von nicht-paktgebundenen und NATO-Staaten zur Anerkennung der DDR auf. 

 

07.08.1952

Gründung der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) als Massenorganisation für vormilitärische Ausbildung und zur Förderung von Wehrsportarten.

 

 


 

11. bis 16.08.1961

(11.08.1961) Die Volkskammer beauftragt den Ministerrat, die auf der Tagung der Warschauer Vertragsstaaten beschlossenen Maßnahmen zur Grenzsicherung in und um Berlin »vorzubereiten und durchzuführen«. 

(12.08.1961) Der Ministerrat der DDR beschließt die Sperrung der Sektorengrenze in Berlin. 

(13.08.1961) Sicherung der Staatsgrenze zu Westberlin und zur BRD durch die Kampfgruppen.

(14.08.1961) Seit 14 Uhr ist das Brandenburger Tor in Berlin auf Anordnung des DDR-Innenministeriums geschlossen. Panzereinheiten und starke Verbände der Volkspolizei der DDR rücken durch das Tor vor und besetzen die Grenzlinie auf den Hindenburgplatz, rund 60m vor dem Brandenburger Tor.

Die Telefonverbindungen zwischen der Bundesrepublik und der DDR sind unterbrochen worden. Auch Westberlin ist von dieser Sperre betroffen.

(15.08.1961) FDJler des Berliner Stadtbezirks Mitte besuchen Soldaten einer Panzereinheit, die in der Mittelstraße auf Friedenswacht stehen. Sie überreichten ihnen Blumen und kleine Geschenke.

(16.08.1961) Der Fernschreibverkehr zwischen der Bundesrepublik und der DDR sowie Berlin (Ost) wird wieder aufgenommen. 

Es wird mit dem Bau einer Mauer aus Betonplatten begonnen. 

Aufgebot des Zentralrats der FDJ "Das Vaterland ruft ! Schützt die sozialistische Republik!" Alle Jugendlichen zwischen 18 und 23 Jahren werden aufgefordert, sich zum freiwilligen Ehrendienst in den bewaffneten Organen der DDR zu melden.  

 


 

12.08.1952

300 junge Kumpel und Maschinenbauer aus Chemnitz und Zwickau rufen zu einem „Wilhelm-Pieck-Aufgebot" auf, um die FDJ für den Aufbau des Sozialismus und den Schutz der Heimat zu mobilisieren. Die 2. Tagung des Zentralrats der FDJ in Halle vom 14. bis 16. August stimmt diesem Aufruf zu und unterstützt ihn. 

 

14.08.1963

Die in 13 Bänden erschienenen Werke von Josef W. Stalin werden in der DDR eingestampft und somit nicht mehr in der vom SED-eigenen Dietz-Verlag Berlin (Ost) herausgegebenen Reihe »Klassiker des Marxismus-Leninismus« publiziert.

 

14.08.1972

Kurz nach dem Start vom Ostberliner Flughafen Schönefeld stürzt eine DDR-Maschine ab. Bei dem bisher schwersten Flugzeugunglück der europäischen Zivilluftfahrt kommen 156 Personen ums Leben.

 

16.08.1959

Uraufführung der Volksballade »Klaus Störtebecker« von KuBa in Ralswiek im Rahmen der Rügen-Festspiele.

(Regie: Hanns Anselm Perlen; es wirken 1200 Berufs- und Laienkünstler mit).

 

18.08.1950

Der wiederaufgebaute U-Bahnhof Kaiserhof in Berlin wird als U-Bahnhof Thälmannplatz für den Verkehr freigegeben.

 

18.-25.08.1952

Rund 60 000 Kinder nehmen am 1. Pioniertreffen teil.

 

18.08.1955

Der Ministerrat der DDR ordnet die Bildung von »Produktionsgenossenschaften des Handwerks« (PGH) an.

 

20.-22.08.1953

Eine Regierungsdelegation der DDR unter Führung von Ministerpräsident Otto Grotewohl weilt zu Verhandlungen in der Sowjetunion. Die Sowjetregierung tritt gemeinsam mit der Regierung der DDR für die baldige Bildung einer Provisorischen Gesamtdeutschen Regierung ein. Die Sowjetunion verzichtet ab 1. Januar 1954 auf jegliche deutschen Reparationszahlungen, gibt die restlichen 33 SAG-Betriebe unentgeltlich zurück, befreit Deutschland von der Zahlung jeglicher staatlichen Nachkriegsschulden, schlägt die Begrenzung der Besatzungskosten auf eine Summe von nicht mehr als jährlich 5% der Einnahmen des Staatshaushaltes der DDR und der Bundesrepublik vor, beschließt die Verwirklichung dieses Vorschlages ab 1. Januar 1954 in bezug auf die DDR, beschließt zusätzliche Lieferungen von Lebensmitteln und Rohstoffen großen Umfanges an die DDR und befreit die deutschen Kriegsgefangenen von der weiteren Abbüßung der Strafen, soweit es sich nicht um besonders schwere Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit handelt. Die Diplomatische Mission der UdSSR in Berlin und die Diplomatische Mission der DDR in Moskau werden in Botschaften umgewandelt.

 

23.08.1952

Die Pionierorganisation der DDR erhält den Namen »Ernst Thälmann«

 

24.08.1953

Die Regierung der Volksrepublik Polen begrüßt in einer Erklärung die Beschlüsse der Sowjetregierung zur deutschen Frage und erläßt Deutschland mit Wirkung vom l. Januar 1954 die Zahlung von Reparationen.

 

24.08.1961

Zwei DEFA-Filmpremieren »Der Fall Gleiwitz«, Drehbuch Wolfgang Kohlhaase und Günther Rücker, und »Der Traum des Hauptmann Loy« nach einem Roman von Wolfgang Schreyer.

 

26.08.1950

Nach zweitägiger Dauer endet in Berlin (Ost) der Nationalkongreß der Nationalen Front. Der Staatspräsident der DDR, Wilhelm Pieck, hat auf der Veranstaltung ein Zwölf-Punkte-Programm des Nationalen Widerstandes verkündet, das sich gegen die Besatzungsmächte in der Bundesrepublik Deutschland richtet.

 

26.08.1956

Die Parteizeitung »Neues Deutschland« veröffentlicht in der DDR eine offizielle Stellungnahme des Zentralkomitees der SED zum KPD-Verbot in der Bundesrepublik. Die Adenauer-Regierung habe – so die SED – ein schweres Attentat gegen die Interessen des deutschen Volks begangen. Nun sei »das einheitliche Handeln aller deutschen Arbeiterorganisationen, vor allem der SPD und der SED, zwingendes und unaufschiebbares Gebot«. 

 

26.08.1978

Als erster Deutscher startet der 41jährige DDR-Offizier Siegmund Jähn an Bord von »Sojus 31« zusammen mit dem sowjetischen Kosmonauten Valery Bykowski ins Weltall. 

 

26.08.1983

Bundespräsident Karl Carstens gibt bekannt, daß er aus terminlichen Gründen die Einladung der DDR zur Luther-Feier nicht annehmen kann. In Bonn waren allgemein Befürchtungen laut geworden, ein offizieller Aufenthalt des Bundespräsidenten in Ost-Berlin könnte als Anerkennung der Hauptstadt der DDR mißverstanden werden.

 

27.08.1954

DEFA-Filmpremiere "Alarm im Zirkus" von Gerhard Klein über den Pferdediebstahl im Berliner Zirkus Barlay. 

 

28.08.1961

Der Dokumentarfilm »So macht man Kanzler« (Buch: Joachim Hellwig, Wolfgang Weiß; Regie: Joachim Hellwig) läuft in den Filmtheatern an.

 

28.08.1967

Die Fünftagewoche für die Arbeitnehmer der DDR tritt in Kraft.

 

29.08.1950

DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl ruft die Bundesbürger dazu auf, britische und US-amerikanische Produkte zu boykottieren, die auch in Deutschland hergestellt werden könnten.

 

30.08.-09.09.1953

Die internationale Leipziger Messe bringt große Erfolge in der Festigung und Erweiterung der Handelsbeziehungen der DDR. 8196 Aussteller zeigen auf einer Ausstellungsfläche von 195 170 qm ihre Erzeugnisse. Aus insgesamt 25 Ländern kommen 578 Aussteller. 538000 Besucher weilen in Leipzig, darunter fast 200000 Betriebsdelegierte. Der Außenhandel und der innerdeutsche Handel der DDR erreichen einen Gesamtumsatz von 1023 Millionen Rubel. 

 

31.08.1950

Karl Maron wird als Nachfolger des verstorbenen Kurt Fischer Generalinspekteur der DDR-Volkspolizei. 

 

31.08.1950

Die »Zeugen Jehovas« werden per Erlaß des Innenministeriums aus der Liste der zugelassenen Religionsge­meinschaften gestrichen.

 

31.08.1951

DEFA-Filmpremiere »Der Untertan« nach Heinrich Mann von Wolfgang Staudte. Der Film erhält auf dem Film­fest in Karlovy Vary einen Sonderpreis.

 

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